Aufstieg fixiert

Mission erfüllt: Die ÖBV-Herren haben mit einem 97:63 (48:37) gegen Albanien am Samstagnachmittag den Aufstieg in die Qualifikation zur WM 2019 fixiert. Rasid Mahalbasic (25) und Jakob Pöltl (18) führten das Team beim zweiten Sieg im dritten Spiel  der Vorqualifikation an. Gegen die Niederlande geht es am Mittwoch noch um Platz eins in der Gruppe B.

Die nach dem 79:51 in Tirana vor zehn Tagen in Tirana klar favorisierten Österreicher zeigten vor 1.300 Fans von Anfang an, wer “Herr im Multiversum” ist. Lediglich im zweiten Viertel leistete sich das Team von Kestutis Kemzura einen leichten Durchhänger.

Gefährdet war der rot-weiß-rote Erfolg freilich nie. Spätestens nach einem 12:2-Run zu Beginn des dritten Viertels auf 60:39 war alles klar. Phasenweise zauberten die Heimischen sogar. Alle zwölf Spieler kamen zum Einsatz. Pöltl durfte das Schlussviertel von der Bank verfolgen.

Unter den 1.300 Zuschauern waren auch die Beach-Volleyball-Vizeweltmeister Clemens Doppler und Alexander Horst. Sie statteten Österreichs NBA-Center gewissermaßen einen Gegenbesuch ab. Pöltl war an basketballfreien Tagen zweimal bei der WM auf der Donauinsel dabei.

„Wir haben gut begonnen und zusammengespielt. Nach einer kurzen Schwächephase im zweiten Viertel sind wir nach der Pause fokussiert zurückgekommen und haben den Sack zugemacht“, sagte der 21-Jährige von den Toronto Raptors  zum Spiel.

"Die Routine hat gesiegt. Wir waren eindeutig das bessere Team", betonte Topscorer Rasid Mahalbsic.

„Wir haben unser Ziel erreicht. Ich freue mich sehr für meine Burschen, die hart gearbeitet haben“, erklärte Teamchef Kestutis Kemzura. 

WM-Vorqualifikation, Gruppe B:

Österreich - Albanien 97:63 (48:37), Multiversum Schwechat  

Für Österreich: Mahalbasic 25 (9 Reb, 6 Ass), Pöltl 18 (6 Reb), Klepeisz 10, Ogunsipe 10, Rados 9, Douvier 8 (6 Reb), Schreiner 8, Lamesic 5, Danek 4, Lanegger (7 Ass), Güttl, Krämer

Am Mittwoch (20.00 Uhr, ORF Sport + únd LAOLA1.tv live) schließt Österreich die Vorqualifikation in Amsterdam gegen die Niederlande ab. Gelingt nach dem 72:79 vor eigenem Publikum die Revanche (zumindest plus acht), winkt sogar noch Rang eins in der Gruppe B.

Foto: Ernst Weiss

(EWE)

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