Ergebnisse und Berichte der ÖMS Spiele

Zahlreiche Partien fanden vergangenes Wochenende in allen Altersstufen der ÖMS statt. Hier die Ergebnisse und Spielberichte der Spiele.

WU16

WAT 3 Capricorns vs. UBI Graz 80:51
(17:14, 13:8, 25:13, 25:16)

Nach einem kurzen Formtief zeigen die jungen Capricorns gegen UBI Graz wieder, was in ihnen steckt. Beide Teams starten kämpferisch in die Partie. Die ersten eineinhalb Viertel verlaufen ausgeglichen. UBI Graz kann sich vor allem unter dem Korb gut positionieren und dort punkten. Gegen Ende des zweiten Viertels drücken die Capricorns aufs Tempo und können durch einige schöne Fastbreak erstmals einen Vorsprung herausspielen.
In der zweiten Halbzeit finden die Capricorns endgültig ihren Rhythmus und starten mit einnen 10:0 Run. Sie halten das Tempo hoch und können in der zweiten Halbzeit mit schönem Teamplay 50 Punkte erzielen.

Scorerinnen WAT 3: Nindl S. 20, Schuch S. 13, Buzu S. 12, Kluger C. 12, Heigl N. 8, Pauli V. 4, Herzog M. 4, Rabitsch C. 3, Kujawa Z. 2, Alben M. 2

Scorerinnen Graz: Foxhall E. 21, Meyer J 17. Stangl J. 5, Cooke A. 4, Cooke K. 2, Martini A. 2


Basket Flames vs. DBK Steyrer Junghexen 62:33

Am Sonntag, den 4.3.2018 trafen die Basket Flames in der Mollardgasse im Rahmen der ÖMS auf die Mannschaft aus Steyr. Die Wienerinnen fingen mit einer starken Verteidigung an und ließen keine einfachen Körbe zu. So konnten sich die Gäste kaum beweisen und das erste Viertel endete mit einem Stand von 16:8. Im zweiten Viertel starteten die Steyrer besser und konzentrierter ins Spiel und konnten die Korbdifferenz im 2 Viertel verkürzen (2.Viertel 14:10). Die letzten 2 Vierteln gingen wieder an die Heimmannschaft und somit wurde der 2.Sieg am Wochenende gefeiert.

Scorerinnen Flames: Khamis S. 19, Schaber 10, Vukicevic 9, Winkler 8, Trdlicova 6, Schreiner 4, Khamis L. 2, Meimberg 2, Hackel 2

Scorerinnen Junghexen: Talas H. 11, Mayrhofer 6, Haussteiner 6, Munk 5, Gritsch 3, Spanring 2

Union Döbling vs. Oberwart Gunners 47:44
(11:15, 7:6, 15:14, 14:9)

Der Start war bei beiden Mannschaften von Nervosität geprägt, wobei Oberwart Gunners besser ins Spiel fand. Angeführt von Horvat C. und Dragosits, erspielten sich die Gäste einen kleinen Vorsprung. Nach der Halbzeitpause schaffte es Döbling durch gutes Teamplay das erste Mal in Führung zu gehen und ab diesem Moment entwickelte sich ein "Schlag auf Schlag"-Spiel. Beide Teams wussten immer eine Antwort und zeigten den Zuschauern ein Spiel auf Augenhöhe. Schönthaler -mit einem erfolgreichen Dreier- und Heiss -mit einem verwertenden Zug zum Korb- stellten 2 Minuten vor Schluss auf 47:42. Gunner Duchon verkürzte auf 3, doch die Zeit reichte nicht und Union Döbling spielte die letzten Sekunden clever aus.

Scorerinnen Döbling: Schönthaler 16, Knispel 13, Heiss und Popp je 8, Amler 2

Scorerinnen Oberwart: Horvath C. 14, Dragosits 12, Saunseovic 6, Duchon, Grasmuk und Horvath N. je 4


BBC Young Devils LINZ AG vs. Basket Flames 41:71
(3:21, 16:14, 10:18, 12:18)

Wie bereits im letzten Spiel, war auch diese Begegnung schon beendet, noch ehe sie richtig begann. 19:0 stand es nach 7 Minuten für die Wienerinnen. Die Flames wussten das Publikum mit ihrem aggressiven Spiel und ihrem Spielwitz zu begeistern. Nach den ersten Wechseln der Gäste kam auch der BBC Linz etwas besser ins Spiel. Konnte sogar das zweite Viertel gewinnen; doch dann nahmen die Mädchen aus der Bundeshauptstadt das Heft wieder in die Hand und kontrollierten wieder die zweite Halbzeit. Ein verdienter Sieg für die Basket Flames.

Scorerinnen Linz: Mendl 23, Davidovic 8, Wagner 4, Mrvelj 2, Tomic 2, Weibold 2

Scorerinnen Flames: Vukicevic 21 Khamis S. 12, Winkler 12, Hackel 8, Schreiner 8, Schaber 6, Khamis L. 4

 


MU16

BC Vienna 87 vs. UBSC Juniors  54:43
(15:18; 28:27; 42:34)

Nach 10 Minuten führen die Grazer im Spitzenduell der Gruppe Süd mit 3 Punkten. Bis zum Ende des zweiten Viertels gelingt BC Vienna 87 der Ausgleich und mit einem verwerteten And One geht das Heimteam mit einer 1-Punkte-Führung in die Halbzeitpause.  Nach Seitenwechsel bleibt das Spiel spannend, erst in der Mitte des Viertels können sich die Wiener mit zwei erfolgreichen Dreier etwas absetzen. Auch die Schlussphase dieses Viertels gehört dem Heimteam, mit einem 6:0 Run führt das Team von Coach Nwaiwu bereits mit 8 Punkten. Zu Beginn des letzten Viertel fallen wenig Körbe, BC Vienna 87 kann die Grazer bis zum Schlusspfiff auf Abstand halten und gewinnt mit +11 das Spiel.

Scorer Vienna: Ndukwe 12, Golino 10, Kapic und Oguananam je 9, Akinleye 5, Froschauer und Stachel je 4, Zebardjedan 2

Scorer Graz: Drozdovsky L. 10, Drozdovsky B. 8, Bumbieris 7, Drenel und Schweighofer je 5


UBC. St. Pölten vs. DC Vienna Timberwolves 72:56
(13:21; 37:29; 53:43)

Das Spitzenspiel gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer startet mit hohem Tempo, beide Teams treffen früh ihre Würfe und so steht es nach 5 gespielten Minuten 10:10. Dann übernehmen jedoch die Timberwolves die Kontrolle, durch sehr intensive Defense forcieren sie einige Ballgewinne und können diese auch aufs Scoreboard übertragen, erspielen sich somit die erste klare Führung in diesem Spiel - 13:21 nach 10 Minuten.
Durch einen schnellen Dreier und starke Defense zu Beginn des zweiten Abschnitts erkämpft sich der UBC zuerst das Momentum. Ein 10:0 Run Mitte des Viertels bringt die Führung zurück und auch auf 6 schnelle Punkte der Wiener im Anschluss hat das Heimteam eine Antwort, somit geht es mit 37: 29 in die Halbzeitpause.
Das dritte Viertel ist dann ein ständiges Hin und Her. Beide Teams können regelmäßig scoren, mehr als zwei Körbe in Folge gelingen keiner Mannschaft und somit geht es mit einer 53:43 Führung aus Sicht der St. Pöltner in die letzten 10 Minuten. Zuerst trifft der UBC zwei schnelle Dreier, doch die Timberwolves geben nicht auf, können in der Defense in dieser Phase nochmals zulegen und auch im Angriff gelingen einige schöne Körbe und so sind sie in Minute 37 wieder auf 62:56 dran. Nach einem Timeout treffen die St. Pöltner dann aber einen enorm wichtigen Dreier und auch die Defense steht nun felsenfest, die Timberwolves können nicht mehr scoren und somit geht ein intensives, spannendes und hochklassiges Basketballspiel mit 72:56 an den UBC St. Pölten.

Scorer St. Pölten: Angerbauer 33, Hintenaus 12, Hussain 8, Harms 6, Ziegler 6, Hirsch 4, Steidl 3

Scorer Timberwolves: Lohr 18, Stubenvoll 13, Krejcza 10, Fobi 6, Grohßmann 4, Visnjic 3, Singh 2

 

Jennersdorf Blackbirds vs. Basket 2000 Vienna 65:87
(22:25; 35:54; 49:65)

Die Blackbirds erwischen den besseren Start und führen nach 3 Minuten mit 7:0. Nach einem Timeout der Gäste spielen diese nun besser und übernehmen mit 18:17 erstmals die Führung. Das erste Viertel endet 22:25 für Basket2000. Im zweiten Viertel legen die Wiener einen Zahn zu und können den Vorsprung immer weiter ausbauen. Die körperlich unterlegen Blackbirds kämpfen tapfer aber Wien erarbeitet sich immer wieder zweite Chancen und es geht mit 35:54 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel spielen die Jennersdorfer wieder besser und können den Rückstand etwas verkürzen. Pausenstand: 49:65. Auch im Schlussabschnitt dominiert weiter Wien. Die Gäste gewinnen verdient mit 65:87.

Scorer Jennersdorf: Horvath M. 39; Böö J. 18; Brandtner S. 3; Wolf K. 3

Scorer Basket2000: Kuzmanovic I. 22; Valentic J. 18; Selimovic J. 16; Mandic A. 9; Rovny A. 7


Gmunden Swans vs. LZ Vorarlberg 51:54
(16:15, 10:25, 18:18, 7:9)

Das Spiel startete für die Gastgeber mit guten Würfen sehr erfolgreich. Trotz der physischen Unterschiede gegenüber den Lions war auch die Rebound Arbeit an diesem Tag deutlich verbessert und das Team erspielte sich gute Spielsituationen. Das 2. Viertel ging aber eindeutig an die Lions. Mit vielen fehlerhaften Passes gaben sie den Vorarlbergern oftmals die Chance auf einfache Fast Breaks. Die Gäste erhöhten auch den Druck in der Verteidigung und am Rebound. So lagen die Jungschwäne bereits mit 14 Punkten, 26-40, zur Halbzeit zurück. Glaubte man schon an eine kleine Vorentscheidung reagierten die Gmundner mit viel Einsatz dagegen. Eine großartige Defense begann zu greifen und die Lions konnten in diesem Viertel mit gerade nur 5 Punkten anschreiben. Offensiv konnte man sich durch gute Fast Transitions deutlich verbessern und schloss erfolgreich ab. Der Vorsprung der Lions schmolz auf 40-45. In den letzten 10 Minuten konnte alles passieren. Die Gäste nutzten ihre höhere Rotation und mit einigen schweren Offensivfehlern der Swans spielte man, in einem für die Zuschauer nicht sehr schönem Viertel, den Sieg (7-9) schließlich in die Hände der Vorarlberger Lions. Die Swans hatten ihr Möglichkeiten bis zum Schluss und kämpften hart. Gratulation an die siegreichen Lions.

Scorer Gmunden: Calic 26, Stadlberger 8, Kmoch 5, Pühringer 3, Huber 3, Gillesberger 2, Zwachte 2, Kaindl 2

Scorer Vorarlberg: Penker 13, Marceta 9, Schelling 8, Jovicic 7, Pitscheider 6, Gmeiner 6, Karczmarzyk 5



Vienna D.C. Timberwolves vs. LZ Vorarlberg 86:37
(19:5; 29:13; 18:4; 20:15)

Am elften Spieltag empfangen die Vienna D.C. Timberwolves im T-Mobile Dome die LZ Vorarlberg. Nach 40 Minuten gewinnen die Wölfe am Ende verdient mit 86:37 und bleiben weiter ungeschlagen an der Spitze der Conference West!

Das Spiel starten die Wölfe mit einem 13:1 Run! Stubenvoll scored in diesem Run 6 Punkte. Die Gäste scoren erst in der 8.Minute zum ersten Mal aus dem Spiel. Mit 6 weiteren Punkten von Großmann beenden die Wölfe das erste Viertel mit einer 14 Punkte Führung. Nach der Pause rotieren die Wölfe viel und können den Vorsprung weiter ausbauen. Es geht meistens nur in eine Richtung und zwar auf den Korb der Gäste. LZ Vorarlberg kann nur einzelne Aktionen der Timberwolves stoppen und kommen sehr schwer zum Abschluss. Zur Pause steht es 48:18 aus Sicht der Wölfe. Auch in der zweiten Hälfte schaffen es die Gäste die Wölfe aufzuhalten. Doch am Anfang haben beide Seiten Probleme zu Punkten. Erst in Minute 3 fallen die ersten Punkte und das von der Freiwurflinie. Ab dann geht es wieder in nur eine Richtung. Die Wölfe Punkten und nach einem 7:0 Run von Lohr steht es +44. In den letzten 10 Minuten spielen die beiden Seiten mit weniger Tempo. Die Gäste schaffen sogar einen 9:0 Run kurz vor Schluss doch am Ende jubeln die Wölfe verdient über ihren 11. Sieg in Folge.

Scorer Wolves: Großmann 21, Lohr 17, Fobi 11, Visnjic 10, Stubenvoll 10, Singh 9, Sonnenburger 6, Krejcza 4

Scorer Vorarlberg: Penker 7, Pitscheider 7, Marceta 5, Karzmarzyk 4, Schelling 4, Gmeiner 4, Jovicic 2, Ates 2, Ayodejz 2


Oberwart Gunners vs. Basket Flames: 75:45
(23:9, 23:9, 12:15, 17:12)

Nach zwei Niederlagen in der ÖMS kehren die Young Gunners mit beeindruckender Leistung zurück auf die Siegerstraße

Schon in den ersten Minuten machen die Young Gunners klar, dass sie das heutige Spiel gewinnen wollen. Mit konsequenter Verteidigung lassen sie nur wenige Punkte der Gäste zu; diese punkten im ersten Viertel vornehmlich von der Linie. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts zeigen die Oberwarter Scharfschützen-Qualitäten, treffen drei Dreier in Folge und beenden den ersten Abschnitt mit plus 14. Ähnlich verläuft das zweite Viertel, in dem die Gunners mit Spielfreude, viel Selbstbewusstsein, guter Verteidigung und schönen Abschlüssen in der Offense die Begegnung dominieren. Nach der Pause lässt die Konzentration etwas nach, im letzten Viertel bauen die Oberwarter die Führung aber nochmal aus und feiern schließlich einen 75:45-Sieg.

Scorer Gunners: Blazevic 20, Reiterer 19, Abou-Ahmed 14, Jankovits 8, Tanczos 6, Brindlinger 3, Köppel 3, Mader 2

Scorer Flames: Lovrin 12, Gagic 6, Andic 5, Sisic 5, Fuchs 4, Shams 4, Agha 3, Tirnanic 2, Dene 2

 


Gmunden Swans vs. Union Döbling 45:97
(12:25, 9:23, 11:28, 13:21)

Die Gmundner wussten nach der letzten Begegnung in Wien, die mit einer sehr deutlichen Niederlage endete, dass es auch diesmal sehr schwer werden würde. Gleich zu Beginn versuchte Döbling den Ball Inside zu bringen um ihre physische Dominanz gegenüber dem Heimteam auszunutzen. Die Big Man scorten in diesen Situationen relativ einfach und sicherten sich den Offensivrebound. Die Swans versuchten mit einigen Fastbreaks zu reagieren, konnten aber im letzten Moment nichts entgegensetzen. So war schon zur Halbzeit ein großer Punkteunterschied mit 23-53 zugunsten der Gäste angeschrieben. Im dritten Viertel kamen die Jungschwäne motiviert zurück und versuchten sich kämpferisch zu steigern. Aber erneut musste man sich vor allem am Rebound geschlagen geben. Die Gmundner versuchten sich heranzuarbeiten, aber begingen viele Fehler bei einfachen Pässen. Positiv kann man auf Heimseite hervorheben, dass die Gmundner bis zuletzt Kampfgeist zeigten und trotz der sich abzeichnenden Niederlage Haltung und Teamgeist zeigten!

Die Döblinger hatten die ganze Begegnung fest in ihrer Hand und man darf den Gästen zu ihrem verdienten Sieg gratulieren!

Scorer Gmunden: Calic 24, Kaindl 13, Kmoch 5, Fürtbauer 3

Scorer Döbling: Jelisavac 27, Göll 15, Schaber 15, Fischer 10, Brunner 10, Kuzmic 9, Gharaffi 7, Adham 4, Ramic 2


WU19

Basket Duchess vs. BBC Young Devils LINZ AG 60:71
(16:24, 32:45, 45:57)

Trotz stark verbesserter Teamleistung und vielen schönen Aktionen auf Seiten des Heimteams, müssen sich die BK Duchess gegen Linz und deren stark aufspielenden Einzelspielerinnen Pammer und Ganhör erneut geschlagen geben. Bereits im ersten Viertel drückt vor allem Pammer auf Seiten der Gäste mit 10 ihrer insgesamt 29 Punkte dem Spiel ihren Stempel auf. Die Duchess punkten anfangs noch mit gewohnt starkem Zug zum Korb, müssen aber ihr Spiel zunehmend nach außen verlegen und laufen dem Rückstand aus der ersten Hälfte das ganze Spiel nach. Ein starkes Finish in der ersten Halbzeit lässt das Heimteam auf mehr Glück in der zweiten Hälfte hoffen. Sie kommen auch tatsächlich stark aus der Kabine und schaffen es den Rückstand auf 6 Punkte zu verkürzen. Das gesamte Spiel über vergeben sie jedoch viele leichte Chancen und lassen auf der anderen Seite einige leichte Körbe zu. Die Gäste kommen immer wieder zu zweiten Chancen und können ihrerseits jeden Lauf der Duchess kontern. Somit heißt es am Ende 60:71 für die Young Devils Linz.

Scorerinnen Duchess: Sonvilla 15, Heiss 10, Kunz 9, Boruta 8, Keller 8, Reissner 6, Kluger 2, Nindl 2

Scorerinnen Linz: Pammer 29, Ganhör 17, Berisha 15, Voithuber 4, Führer 2, Jelinek 2, Kandelhart 2


MU19

Gmunden Swans vs. Traiskirchen Lions 67:65
(22:16, 23:16, 14:17, 8:19)

Stark dezimierte Swans gewinnen nach einem bemerkenswerten Comeback der Gäste knapp mit 67-65.

Der bessere Start gelingt den Lions aus Traiskirchen, die vor allem in Person von Micheler scoren (ersten 10 Punkte). Die Swans verlassen sich in dieser Phase zu sehr auf den Wurf von außen. Lange Rebounds nutzen die Gäste zu einfachen Gegenangriffspunkten. Beim Stand von 3-8 attackiert die Heimmannschaft nun besser den Korb. Es gelingt bis zum Viertelende der Umschwung und somit gehen die Gmundner mit 22-16 in Führung. In der gleichen Tonart geht es auch im zweiten Viertel weiter. Die Schwäne nutzen ihre physische Überlegenheit unter dem Korb und erspielen sich viele Korbleger sowie weit offene Würfe. In der Verteidigung scort Traiskirchen meist aus leichtsinnigen Ballverlusten, dies hält sich jedoch in Grenzen. Bis zur Halbzeit summiert sich der Vorsprung auf 16 Punkte (45-29). Kurz nach Wiederbeginn beträgt nach einem Korbleger von Rakic der Vorsprung bereits 20 Punkte (49-29). Traiskirchen gibt sich jedoch nicht so leicht geschlagen und kämpft sich dank solider Verteidigung sowie denn beiden Stützen Micheler und Lesny auf 13 Punkte zurück. Auf Seiten der Schwäne ist der erste Kräfteverschleiß nach der bereits vierten Partie in sieben Tagen deutlich erkennbar. Viertelstand: 59-46 aus Sicht der Swans. Im letzten Spielabschnitt entwickelt sich das Spiel zu einem echten Krimi. 5 Minuten vor dem Ende führen die Schwäne noch immer mit 13, ehe die Gäste den Turbo starten und mit viel Energie ein Comeback schaffen. Viele Ballverluste auf Seiten der Jungschwäne sowie Fehler in der Verteidigung lässt die Lions in der letzten Minute auf 65-65 ausgleichen. Im Gegenzug verwerten die Swans in Person von Florian Scheuba zwei Freiwürfe und holen sich die Führung zurück. Im letzten Angriff schaffen es die Lions nicht, den Dreipunktewurf zu verwerten. Somit gewinnen die Schwäne letzten Endes glücklich aber verdient mit 67-65. Gratulation auch an Traiskirchen, welche mit tollem Kämpferherz super Werbung für die U19 ÖMS gemacht haben.

Scorer Gmunden: Rakic 22, Kasparet 19, Hofinger 13, Scheuba 5, Kmoch 3, Hödl 3, Leidinger 2

Scorer Traiskirchen: Micheler 34, Lesny 13, Pechtl 7, Kladek 4, Müller 3, Egger 2, Ottenschlager 2

 

UBC St. Pölten vs. D.C. Vienna Timberwolves 63: 83
(22:22; 43:35; 46:65)

Die Gastgeber starten explosive in dieses Spiel, nach 4 Minuten steht es 14:4. Doch die Timberwolves erhöhen im Anschluss den Druck in der Defense und finden ihre Big Men unter dem Korb besser, somit ist nach zehn Minuten alles offen - 22:22. Wieder ist es der UBC der, der sich zuerst einen kleinen Vorsprung erspielen kann, doch ab Minute 27 beim Stand von 35:33 übernehmen die Wiener das Kommando, durch einen 10:0 Run, welcher auch durch Timeouts nicht gestoppt werden konnte.  geht es beim Stand von 35:43 in die Kabine. Dieses Momentum nehmen die Gäste dann auch gleich in den dritten Abschnitt mit und ziehen bis auf plus 23 davon, erst zum Ende des Viertels zeigt der UBC wieder etwas Gegenwehr, 46:65 vor dem letzten Viertel. Hier zeigt der UBC St. Pölten dann noch Einsatz, verkürzt 6 Minuten vor dem Ende auf minus 15 und Ballbesitz, doch für ein wirkliches Comeback sind die Wiener an diesem Nachmittag zu stark. Somit gewinnen die DC Vienna Timberwolves ein leider nur bis zur Halbzeit spannendes Spiel verdient mit 63:83 gegen den UBC St. Pölten.

„Wenn man 18 Offensiv Rebounds zulässt, 17 Turnover produziert und der Gegner daraus 40 Punkte scort, braucht man nicht lange nach dem Grund für diese Niederlage suchen – die Timberwolves haben einfach intensiver gespielt als wir und wollten es in der zweiten Halbzeit mehr, Gratulation!“, zieht UBC Coach Felix Jambor Bilanz.

Scorer St. Pölten: Kaltenbrunner 24, Gasic 10, Blasch 9, Weigl 8, Radenovic 4, Abut 4, Dockner 2, Harms 2

Scorer Timberwolves: Goranovic 22, Semerl 16, Rotter 10, Nikolic 10, Hörberg 6, Brunner 5, Hofbauer 5,  Sison 4, Mazurika 3, Butsek 2.


SVO Innsbruck vs. FCN Holter Basket Wels 89:71
(26:23, 19:16, 28:12, 16:20)

3. März 2018. Dieses Datum werden sich die Spieler, Trainer und Fans des SVO Innsbruck u19 wohl gut merken, gelang der Mannschaft doch der lang ersehnte erste Sieg seit eineinhalb Jahren in der ÖMS. Die Gäste aus Wels kamen mit nur 7 Spielern nach Innsbruck und mussten somit auf einige Stammspieler verzichten. Auch auf Seiten der Innsbrucker gab es einige Verletzte. Wie fast schon üblich hatten die Tiroler Schwierigkeiten um auf Touren zu kommen und so stand es nach 2 Minuten 7:2 für die Gäste. Nun waren aber die Innsbrucker am Drücker und konnten 6 Punkte hintereinander erzielen und somit die Führung übernehmen. Obwohl die Gegner gegen Ende des Viertels hin vier Dreier nacheinander trafen stand es nach 10 gespielten Minuten 26:23 für die Heimmannschaft. Auch das zweite Viertel blieb spannend und beide Mannschaften konnten die Taktik der Trainerlegenden Söllner auf der einen – Perani auf der anderen Seite meistens gut umsetzen.
Nach der Pause kamen die Innsbrucker voll motiviert und ambitioniert auf das Feld und legten los wie die Feuerwehr. Die Defense wurde deutlich konsequenter und man konnte mit einem 20:4 run den Grundstein für den Sieg legen. Im vierten Viertel gelang den Gästen mit dem Gewinn des Abschnitts ein kleiner Teilerfolg, jedoch waren sie nicht mehr im Stande die Niederlage abzuwenden. Ein Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes gab es dann noch in der 39. Minute als Gassner mit einem „Putbackdunk“ die Halle zum Toben brachte.
Alles in allem war es also ein verdienter Sieg und beide Mannschaften können stolz auf ihre kämpferische Leistung sein.

Scorer SVO: Davtian 30, Perani 20, Jenner 25, Bijelonjic 7, Gassner 5, Plattner 2

Scorer Wels: Angerbauer 16, Höller 9, Seydr 5, Hintenaus 3, Leinderker 26, Lasinger 12

 

Raiffeisen Flyers Wels vs. Kapfenberg Bulls 87:91
(27:33, 46:49, 75:72)

Der Begriff "Achterbahnfahrt" beschreibt das MU19 ÖMS Spiel der heimischen Flyers aus Wels gegen die Bulls aus Kapfenberg wohl am besten. Beide Teams hatten im Verlauf des Spiels mehrmals eine größere Führung auf ihrer Seite. Speziell die Jung-Bullen starten voller Elan und führen schnell mit mehr als +15 Punkten. Die Flyers kontern und kommen noch vor der Pause heran. Im dritten Viertel setzen die Kapfenberger erneut zu einem "run" an, doch die Welser können erneut kontern. Im Schlussabschnitt sind es die Messestädter die rasch mit +7 Punkten führen, den Sack aber aufgrund von vielen unnötigen Eigenfehlern nicht zumachen können. Kapfenberg nützt diese Chance und dreht das Spiel abermals. Ein temporeiches Spiel mit vielen sehenswerten Offensivaktionen. Endstand 87:91 für die Kapfenberg Bulls.

Scorer Wels: Axmann 31, Koka 22, Nemcec 20, Sucic 10, Jimale, Simicevic je 2

Scorer Bulls: Podany 29, Dvorani 24, Huber 13, Vötu, Plonner je 6, Heigl, Thaqi je 5, Magerböck 3

VKL VIKINGS Basketball vs. WAT3 Capricorns 75:64
(18:8, 35:34: 47:51)

Sonntagnachmittag waren die Capricorns zu Gast bei den Vikings. Die Startphase verläuft offen, jedoch zu Gunsten des Heimteams. Die Wikinger können sich zum Viertelende erstmals auf 10 Punkte absetzen. Nach der ersten Viertelpause verläuft das Spiel weiterhin ähnlich. Erst scoren die Wiener zwei Mal, dann antworten die Vikings mit 2 Dreiern. Ein +11 der Wikinger konnten die Capricorns bis zur Halbzeit wieder wettmachen und mit einem 35:34-Rückstand in die Kabine gehen.
Nach der Halbzeit gehen die Capricorns sofort mit einem 3er in Führung und können sich auch schnell auf 10-Punkte absetzen. Erst gegen Ende des dritten Abschnitts fangen sich die Wikinger und kommen bis zum Viertelende auf vier Punkte heran. Die Capricorns erhöhen danach wieder ihren Vorsprung, doch die Vikings können die Intensität hochhalten und lassen in den verbleibenden sieben Minuten nur noch 9 Punkte zu, um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Endstand: 75:64

Scorer VKL: Waser 27, Blagojevic S. 19, Jakupovic 17, Tepic G. 6, Ajkunic, Eckert und Sonntagbauer je 2

Scorer WAT 3: Isbetcherian 21, Kujawa 17, Ebner 6, Hellebart, Herzog und Vuckovic je 5, Zorell 3, Schuch 2

 

UDW Alligators vs. Basket Flames 80:78

Das Match zwischen den UDW Alligators und den Basket Flames begann sehr ausgeglichen, ehe sich die Alligators im ersten Viertel langsam etwas absetzen konnten. Die Flames fanden in dieser Phase offensiv noch nicht richtig in ihren Rhythmus, blieben aber Dank zwei getroffenen Dreipunktewürfen am Ende im Spiel - 22:15 nach den ersten 10 Minuten für die Alligators. In Viertel 2 waren dann die Gäste aus Wien wesentlich treffsicherer und scorten sehr hochprozentig aus der Distanz - 6 getroffene 3er in Viertel 2 und insgesamt mehr als 60% vom Dreier in Halbzeit 1 durch die Flames. Doch die Alligators punkteten ebenfalls durch Schmid und Wlasak und lagen zur Pause noch knapp mit 45:44 in Front.
In Viertel 3 übernahmen dann die Flames das Kommando: Während der Beginn noch ausgeglichen blieb, drehten sie am Ende des Viertels das Spiel und konnten sich absetzen, während die Alligators offensiv und defensiv in dieser Phase von der Rolle waren. So lagen die Flames vor dem letzten Abschnitt mit 64:56 in Front.
Eine Umstellung in der Defense der Alligators zeigte dann im letzten Abschnitt die gewünschte Wirkung: In den ersten 5 Minuten gelangen den Flames nur 2 Punkte - im Gegenzug gingen die Alligators durch einen 15:2 Run wieder in Front. Doch die Flames gaben nicht auf und verkürzten wieder, ehe Mayer mit 2 Körben die Alligators mit 79.71 2 Minuten vor dem Ende in Front brachte. Doch auch hier kamen die Flames nochmals auf -4 zurück und es waren noch 25 Sekunden zu spielen. Die sich in Ballbesitz befindenden Alligators produzierten einen Turnover und die Flames verkürzten sofort auf -2. Nach einem taktischen Foul vergaben die Alligators daraufhin sogar beide Freiwürfe, wodurch die Flames mit dem letzten Angriff die Chance auf den Ausgleich oder sogar auf den Sieg hatten. Doch sie vergaben einen schwierigen Wurf und so jubelten am Ende die Alligators über den hart erkämpften Sieg.


UBSC Juniors vs. BC Hallmann Vienna 77:72
(26:16, 15:21, 19:19, 17:16)

Die Grazer gingen konsequent in der Defense zu Werke und zwangen so die Wiener zu mehreren Turnovers. So zogen sie mit plus 10 Punkten davon. Am Beginn des 2ten Viertels änderte sich nichts am Court und die Juniors hielten sich strikt an ihren Gameplan ! Doch Mitte des Viertels brachte sie ein 10:0 Run wieder bis auf 4 Punkte heran. Im dritten Viertel konnte sich kein Team entscheidend absetzen und so ging es in die Crunchtime: Zuerst ein 8:2 Run der Heimmmanschaft und gleich dannach  ein 6:0 Run der Gäste aus Wien, die in der 40ten Minute auf 2 Punkte herankamen. Doch in der letzten Minute machten dann die Juniors alles klar, dank 2er getroffener Freiwürfe durch Kapitän Felix Krasser und einem Rebound des Besten Scorers am Court Famous Ikenhi!
Damit sind die Mannen von Headcoach E. Brkic weiter in der eigenen Halle unbesiegt! Gratulation!

Scorer Juniors: Ikenhi 22, Krasser 18, Muratovic 12, Miles 6, Novacescu 5, Sammer 4, Müller 3, L. Drozdovsky 3, Kutschka 3, B. Drozdovsky 1

Scorer Vienna: Kos 16, Makivic 14, , Olowoyo 10, Marinkovic 8, Cvetkovic 8,Oczan 7, Stojkovic 7, Rakic 2

 

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