Kestutis Kemzura sagt „Danke“

Abschied fällt nicht leicht

Kestutis Kemzura fällt der Abschied vom ÖBV nicht leicht. In einem Telefonat aus der Türkei am Wochenende ist es dem Litauer ein Anliegen gewesen, noch einmal „Danke“ an die Spieler, den Betreuerstab, die Funktionäre des Verbandes und nicht zuletzt an die rot-weiß-roten Fans zu sagen.

Nicht zu beeinflussende Umstände haben dazu geführt, dass er sein Engagement in Österreich nicht fortsetzen konnte. „Ich bedauere das“, so Kemzura (er ist Assistant-Coach bei Darüssafaka Istanbul und hat von seinem Verein keine Freigabe für die neuen Nationalteam-„Fenster“ erhalten, Anm.).  

„Wir haben zwei Sommer lang hart und mit Freude gearbeitet. Und wir haben große Fortschritte gemacht“, blickte Kemzura zurück. „Leider haben wir uns nicht für die Europameisterschaft qualifiziert.“ Der Litauer, mit der Auswahl seines Heimatlandes WM-Dritter 2010, weiter: „Ich werde das Nationalteam auch in Zukunft im Auge behalten und mit dem ÖBV in Kontakt bleiben. Ich wünsche viel Erfolg, alles Gute“.

„Die Spielregeln im internationalen Basketball sind so, dass Verbände, Spieler und Vereine die Spielbälle ‚anderer Mächte‘ sind“, hielt ÖBV-Generalsekretär Philipp Trattner fest. „Darauf haben wir keinen Einfluss.“  

„Ich bin überzeugt, dass Matthias Zollner weiterführen kann, was sein Vorgänger begonnen hat“, so Trattner weiter. „Ich danke Kestutis Kemzura ebenfalls für seine Arbeit. Wir bleiben freundschaftlich verbunden.“    

Foto: Ernst Weiss (Kestutis Kemzura vor seinem letzten Spiel als Teamchef der ÖBV-Herren in Amsterdam gegen die Niederlande, 16. August 2017) 

(EBI)

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