MU19 Final Four Teilnehmer stehen fest

Die Viertelfinalrunde ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen - die Final 4- Teilnehmer stehen fest. VKL Vikings, Basket Dukes, Oberwart Gunners und die Vienna D.C. Timberwolves haben es in die Finalrunde geschafft. 

VKL VIKINGS Basketball vs. USBC Juniors 72:48
(20:7; 39:22; 52:37)

Das Spiel startete unruhig. Sowohl die Gastgeber als auch die Grazer Gäste konnten keine guten Offeneses spielen. In der dritten Minute erst der zweite Korb. Es stellte sich aber nach und nach heraus, dass die Wikinger das dominantere Team waren und konnten in Folge durch Fastbreaks direkt auf 10:0 stellen. Die Verteidigung hielt von Mal zu Mal stand und man konnte mit 20:7 in die erste Viertelpause gehen. Im zweiten Abschnitt kamen die Grazer Gäste offensiv besser ins Spiel und die Defense der Hausherren konnte besser ausgehorcht werden. Jedoch blieben die Vikings offensiv konstant und waren deshalb in der Lage den Vorsprung bis zur Halbzeit weiter auszubauen. Halbzeitstand: 39:22. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Grazer ein anderes Gesicht. Pressing, Doppeln und neue Verteidigungsvarianten brachten den Rhythmus der Wikinger ins Stocken. Gleichzeitig fühlten sich auch einige Akteure der Gastgeber schon zu sicher und der defensive Druck ließ nach. Die Grazer nutzten die Gelegenheit, verkürzten und schienen ins Spiel zurückzufinden. Der Rückstand konnte auf 14 Punkte aus Sicht der Gäste reduziert werden, somit fehlten noch 8 Punkte zum Ausgleich des Gesamtscores. Doch im vierten Viertel erwachte Danilo Tepic mit 15 Punkten in diesen 10 Minuten und ließ keine Diskussion über den Aufstieg ins Halbfinale zu. Sein Bruder „Gaga“ führte bis dahin die Scorerliste an und war gemeinsam mit Konstantin Waser ausschlaggebend für die gute Ausgangslage. Auch Elvir Jakupovic konnte mit einem Double-Double seinen wesentlichen Beitrag zum Sieg leisten. Das Spiel endete schlussendlich mit 72:48 für die Hausherren.

Scorer VKL: Tepic D. 21, Tepic G. 17, Jakupovic 10, Waser 8, Blagojevic S. und Blagojevic M. je 6, Ajkunic 3, Gasiorek 1

Scorer UBSC: Krasser 15, Muratovic 11, Miles und Dalla-Via je 6, Drozdovsky L., Ikenhi und Hajdinjak je 3, Sammer 1

Stimmen zum Spiel

Paul Filzmoser (Headcoach VKL Vikings):
Ich habe nach 5 Minuten beim Stand von 10:0 meinen Augen nicht getraut. Wir konnten mit unserem Gameplan, den wir in Graz nicht umsetzen konnten, und unserer Intensität Zuhause das Spiel gänzlich unter unsere Kontrolle bringen. Nur im 3. Abschnitt waren wir fünf Minuten lang nachlässig und ließen bei Graz nochmals etwas Emotion und Stärke zu. Schlussendlich bin ich überglücklich und stolz, dass wir mit einem Altersschnitt von 16,9 Jahren die Qualität haben, um ins Final-4 einzuziehen und unsere Saisonziele bei Weitem zu pulverisieren.

Mike Zaunschrim (Co-Trainer USBC Juniors):
Es war von A bis Z ein schlechtes Spiel. Schlechte Defense, mangende Einstellung, nicht reif für das Final-4. Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen.

 

Oberwart Gunners vs. UDW Alligators: 90:63
(23:20, 21:15, 23:10, 23:18)

Die Gunners fangen stark an und liegen nach wenigen Minuten mit 9:0 voran. Das nutzt Coach Leitner, um die gesamte Starting Five zu wechseln. In Folge kommen die Alligators heran, gleichen sogar aus. Bis zur Pause erhöhen die Gunners den Vorsprung aber wieder auf plus drei. Im zweiten Viertel erhöhen die Gunners nochmal die Intensität, zwingen die Gäste mit einer Full Court Defense vermehrt zu Fehlern und gehen bei plus 9 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit bauen die Oberwarter, bei der alle Spieler zum Einsatz kommen und auch punkten, den Vorsprung weiter aus. Mit 90:63 bestätigen die Young Gunners ihre Leistung aus der ersten Begegnung und qualifizieren sich souverän für das Final Four.

Scorer Gunners: Patekar 18, Szkutta 16, Schrittwieser 14, Cermak 13, Knessl 8, Hainisch 5, Bodo 5, aus der Schmitten 4, Höhenberger 3, Grilz 2, Kampel 2

Scorer UDW: Schmid 19, Mayer 14, Weiss 9, Quirgst 5, Wustinger 4, Kvasnicka 4, Marek 4, Wlasak 4

Stimmen zum Spiel

Horst Leitner, Headcoach Oberwart Gunners:
Bis auf zwei Minuten hat das Team heute eine Top-Leistung gezeigt. Der Gegner hat uns über 40 Minuten gefordert, obwohl nach dem ersten Halbfinalspiel schon die Vorentscheidung gefallen war.

Coach UDW Alligators:
Gratulation an Oberwart zu einem soliden Spiel. Sie haben stark verteidigt, gute Offense gespielt und verdient gewonnen, wobei die Entscheidung nicht heute, sondern schon im ersten Halbfinalspiel vor einer Woche gefallen ist.

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. Swans Gmunden 86:51
(27:11, 49:19, 77:35)

Die Wölfe attackieren zu Beginn durch Gabriel Semerl und Marko Goranovic sehr gut den Korb und liegen in der 5. Minute mit 17:4 voran. Janis Tomaschek stellt aus der Distanz den 27:11-Viertelendstand her. In den ersten sieben Minuten des zweiten Abschnitts lassen die Timberwolves außer einem Dreipunkter von Rudi Hödl keine Punkte zu, der Vorsprung wächst auf 46:14 an, zur Halbzeit heißt es 49:19 für den Titelverteidiger. Auch nach Seitenwechsel bleiben die Wiener am Drücker, Jonas John stellt in der 25. Minute bereits auf 64:25, Julien Hörberg und Sam Ringhofer in der 29. Minute auf 75:29. Simon Kasparet und Mathias Diemer verkürzen mit Distanzwürfen auf 35:77. Im Schlussviertel gelingt den Bankspielern der Wolves offensiv nicht mehr allzu viel, Gmunden beschließt das Spiel mit einem 15:4-Run.

Scorer Timberwolves: Goranovic 15, Semerl 15, Tomaschek 13, John 12, Ringhofer 7, Hofbauer 6, Hörberg 6, Sison 6, Mazurika 3, Nikolic 2, Brunner 1, Butsek

Scorer Gmunden: Diemer 16, Hödl 9, Hofinger 8, Kasparet 7, Davidovic 5, Rakic 4, Kmoch 2, Calic, Nöstlinger

Stimmen zum Spiel

Hubert Schmidt, Headcoach Timberwolves:
Wir konnten die Leistung aus dem Hinspiel bestätigen und verdient in das Final Four einziehen. In den nächsten beiden Wochen werden wir an einigen Details arbeiten, um für die entscheidenden Spiele gerüstet zu sein.

Markus Pinezich, Headcoach Gmunden Swans:
Gratulation an die Timberwolves, sie waren die bessere Mannschaft und stehen verdient im Final Four.

 

Basket Dukes vs. Basket Flames 70:29

Die jungen Dukes spielen zu Hause das Rückspiel der Viertelfinalserie gegen die Flames aus Wien. Nach einer enttäuschenden Leistung im Hinspiel und einer Niederlage mit 69:70 geht es heute um den Einzug ins Final 4. Die Dukes starten wie aus der Kanone geschossen, getragen vom Kapitän Leydolf und führen bereits nach wenigen Minuten mit 11:2. Eine ausgezeichnete Defensiv-Leistung ermöglicht den Flames nur 3 Punkte im gesamten ersten Viertel!! Im zweiten Viertel steigen die Dukes noch mehr aufs Gas und bauen ihren Vorsprung aus. Nach der Halbzeitpause steht es verdient 37:12 aus Sicht der jungen Dukes. In der zweite Halbzeit versuchen die Gäste mit etwas aggressiverer Verteidigung sich im Spiel zurück zu melden. Doch die jungen Dukes passen sich gut an das aggressive Spiel der Gäste an und sind in der Lage das Spiel zu kontrollieren. Nach einem komfortablen Vorsprung von +30 geht es in die Schlussphase. Im letzten Viertel ist kaum eine Änderung zu sehen. Die Dukes verteidigen kompakt und erlauben wiederum nur 3 Punkte des Gegners. Mit einer hervorragenden Verteidigung gelingt es den Dukes die Niederlage aus dem ersten Spiel gut zu machen und sich zum dritten Mal in Folge für das Final 4 zu qualifizieren.

Scorer Dukes: Leydolf Ch. 26, Girschik 11, Kolonovics 9, Alper J. 8, Steinbach 5, König 3, Harambasic 3, Vrabac 3, Sacher 2, Horvath

Scorer Flames: Lukijanovic 11, Stepan 6, Wonisch 5, Schlesinger 4, Alagic 3

Stimmen zum Spiel

Damir Zeleznik, Headcoach Basket Dukes:
Nach den Niederlagen in den letzten zwei Spielen (Flames und Deutsch Wagram) wollten wir unbedingt zeigen was wir draufhaben. Das erste Ziel der Saison haben wir bereits erreicht und können als verdienter Teilnehmer des Final 4, bereits zum dritten Mal in Serie, stolz auf uns sein. Ich bin auf meine Spieler unheimlich stolz und bin froh, dass sie die heutige Herausforderung angenommen haben und einen starken Charakter gezeigt haben.

Renaldo O´Neal, Headcoach Basket Flames:
Wir haben heute die schlechteste Leistung in einem der wichtigsten Spieles der gesamten Saison abgeliefert.

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