ÖMS Ergebnisse vom Wochenende

ÖMS Wochenende mit 8 Spielen

Am vergangenen Wochenende fanden in der ÖMS 8 Spiele statt. Im einzigen Spiel der WU19 gewinnt ATUS Gratkorn gegen die Linzerinnen. In der MU19 feiern die Gmunden Swans einen Überraschungssieg gegen den Ersten der Tabelle, die Oberwart Gunners. 

WU19

 

Atus Gratkorn Scorpions vs. BBC Young Devils Linz AG 80:60
(21:12, 22:19, 18:18, 19:11)

 

Die ATUS Gratkorn Scorpions empfangen in der wu19 ÖMS am Sonntag, den 04.02.2018 in ihrem zweiten Spiel das nach 3 Begegnungen noch ungeschlagene Team von Coach Dana Beszczywski der BBC Young Devils Linz AG.

Coach Kumpusch schickt zu Beginn Anja Knoflach, Eva Fellner, Simone Sill, Nina Krisper und Rosa Tschandl aufs Parkett – ihnen gegenüber stehen Lisa Ganhör, Petra Pammer, Selina Führer, Valerie Voithofer und Valentina Berisha. Beide Teams sind von Beginn an fokussiert und zeigen offensiv, weshalb sie bislang in der laufenden österreichischen Meisterschaft noch ungeschlagen sind. Die ersten Punkte im Spiel bringt Pammer nach verwandeltem Mitteldistanz- Wurf für die Linzerinnen auf das Scoreboard. Die Gratkornerinnen lassen jedoch nicht lange auf sich warten und verbuchen nach einem gezogen Foul und einem verwandelten Freiwurf von Fellner ihre ersten Punkte. Sill und Krisper legen postwendend nach und bringen die Steirerinnen nach schnellem Spiel nach vorne in Führung – vor allem Sill ist nicht zu halten und kann durch ihren aggressiven Drive vielfach punkten. Die Zuschauer sehen auf beiden Seiten ein engagiertes Spiel, in dem das Brett hart umkämpft ist. Mit sieben ihrer insgesamt elf Punkte ist Berisha in dieser Phase auf Seiten der Linzerinnen der leistungsbestimmende Faktor in der Offense und erkämpft sich nicht nur zweite Chancen für ihr Team, sondern verwandelt auch die nach gezogenen Fouls zugestandenen Freiwürfe sicher. Auf der anderen Seite suchen und finden die Steirerinnen vielfach Tschandl R., die den Linzerinnen sichtlich Schwierigkeiten bereitet und das ein um das andere mal erfolgreich zum Abschluss kommt. Die Gastgeberinnen gehen nach einem hart umkämpften ersten Viertel mit einer Führung von neun Punkten die erste Pause.

Die Scorpions können zu Beginn des zweiten Abschnittes noch ein Zahn zulegen und bauen ihre Führung in den ersten beiden Spielminuten vor allem durch gutes Zusammenspiel von Krisper, die sich auch im direkten Match Up immer wieder durchsetzen kann, und Tschandl R. weiter aus. Nachdem die Oberösterreicherinnen auf eine Zone umstellen, fängt sich das Team von Coach Beszczywski wieder und bleibt im Rennen. In der Offensive kann das Duo Ganhör und Pammer einen Gang zulegen und bringen Druck auf die Defense. Das Zusammenspiel der beiden funktioniert gut und so findet ein reger Schlagabtausch beider Mannschaften statt. Der Abstand von 14 Zählern bleibt bis kurz vor Ende der Halbzeitpause bestehen, ehe Ganhör und Pammer ihre Mannschaft noch einmal mit zwei verwerteten Angriffen auf neun Punkte heranbringen. Abgeschlossen wird die erste Hälfte mit einem erfolgreichen Korbversuch jenseits der 3-Punkt-Linie von Knoflach – Pausenstand: 43:31

Beide Teams adjustieren ihre Defense in der Pause nach. Während Linz auf eine alternative Zonendefense-Variante umstellt, korrigieren die Gratkornerinnen ihre fehlerhafte P&R Verteidigung. Das Ergebnis: weniger erzielte Körbe auf beiden Seiten. Pammer und Ganhör bleiben der spielbestimmende Faktor in der Oberösterreichischen Offense. Nicht nur das Zusammenspiel der beiden funktioniert gut, auch können die Spielerinnen mit erfolgreichen Einzelaktionen aufzeigen.  Auf Seiten der Steirerinnen übernimmt Captain Knoflach in entscheidenden Situationen Verantwortung und bereitet der Zonenverteidigung mit ihren in diesem Viertel neun erzielten Punkten sichtlich Schwierigkeiten. Nach einem ausgeglichenen Viertel gehen beide Mannschaften mit einem Score von 61:49 in den letzten Teil dieses Spieles.

Beide Teams geben in den letzten 10 Minuten noch einmal alles. Während der Ball in den Reihen der Scorpions gut bewegt und so der Druck auf die Linzer Zonenverteidigung erhöht wird, macht sich die Müdigkeit der Young Devils auch in der Offense bemerkbar – wenig Bewegung abseits des Balles und überhastete Abschlüsse sind die Folge. Milovanovic hat noch Reserven und kann noch vier Punkte für ihre Mannschaft verbuchen. Gegen Ende können die Gastgeberinnen noch einen Gang zulegen und das Viertel mit 19:11 und damit das Spiel für sich entscheiden. Die erste Begegnung dieser beiden Mannschaften findet somit nach einem sehenswerten Spiel mit einem Final Score von 80:60 aus Sicht der Atus Gratkorn Scorpions ihr Ende. Auf beiden Seiten wird man sich wohl auf eine spannende Rückrunde in der Hüttnerschule am 17.03.2018 einstellen können.

 

Scorer Gratkorn: Knoflach (24), Krisper (18), Sill (12), Tschandl R. (11), Fellner (7), Scheucher (4), Foxhall u Tschandl T. (2),

 

Scorer Linz: Pammer (21), Ganhör (14), Berisha (11), Führer (6), Milovanovic (4), Voithofer (3), Jelinek (1)

MU19

 

Gmunden Swans vs. Oberwart Gunners 76:55

(17:15, 15:18, 17:11. 21:6)

 

Die Jungschwäne konnten an den zuletzt gut gezeigten Leistungen anknüpfen und schlagen den Tabellenführer aus Oberwart überraschend mit 76-55. Eine ausgezeichnete defensive Leistung war ausschlaggebend für den letztlich deutlichen Sieg.

Die ersten Minuten gestalten sich ausgeglichen. Keiner der beiden Mannschaften gelingt es sich abzusetzen. Aufgrund der hohen Intensität und Physis passieren auf Seiten der Gäste viele Fouls, welche die Schwäne ein ums andere Mal an die Freiwurflinie führen. Stand nach dem ersten Viertel: 17-15 für die Hausherren. In den zweiten zehn Minuten zeigen die Gunners ihre gutes Händchen von Downtown. Dank drei erfolgreichen Dreipunktewürfen in Folge setzt sich Oberwart innerhalb von zwei Minuten auf 10 Punkte ab (24-34). Die Jungschwäne lassen jedoch nicht locker und verkürzen dank schönem Teamplay in den letzten Minuten des Viertels auf 32-38.

Der zweite Spielabschnitt gehört eindeutig den Hausherren. Oberwart hat große Schwierigkeiten mit der aggressiven Verteidigung und es gelingt nur ein Punkt in den ersten 6 Minuten. Im Gegenzug knackt Gmunden durch schöne Passstafetten die Verteidigung der Gäste und holt sich in der 27. Minute die Führung zurück (44-43). In der gleichen Tonart geht es die restlichen Minuten des Viertels weiter und sichert den Schwänen die Führung. Stand nach dem dritten Viertel: 55-49.

Im letzten Viertel ändert sich am Spielverlauf nicht mehr viel. Auch die Zonenverteidigung der Oberwarter lässt den Rhythmus der Schwäne nicht brechen. Letzten Endes feiern die Jungschwäne einen deutlichen Sieg und setzen sich somit im Tabellenmittelfeld fest.

 

Scorer Gmunden: Rakic 20, Diemer 16, Kasparet 12, Hödl 11, Davidovic 9, Leidinger 5, Hofinger 3

Scorer Oberwart: Reiterer 13, Bodo 9, Kampel 6, Cermak 6, Heinisch 5, Cortie 5, Schrittwieser 3, Schuecker 2, Marschall 2, Simmel 2, Tanczos 2

Oberwart Gunners – Raiffeisen Flyers Wels: 94:41 
(23:14, 24:6, 30:16, 17:5)

In den Anfangsminuten halten die Gäste mit den Young Gunners mit – nach fünf Minuten steht es 7:7. Danach finden die Gunners in ihr Spiel, erhöhen das Tempo und ziehen auf plus 9 davon. 23:14 lautet dann auch der Zwischenstand vor der ersten Pause. Im Zweiten Viertel gehen die Gunners wie vor der Pause ein hohes Tempo und verteidigen konsequent. Das Tempo und vor allem das Pressing der Oberwarter machen den Gästen zunehmend zu schaffen und so erhöht sich deren Rückstand bis zur Halbzeit auf minus 27. In der zweiten Spielhälfte steuern die Gunners weiter auf einen ungefährdeten Sieg zu, was der Spiellaune aber keinerlei Abbruch tut. Die Arbeit in der Defense macht sich bezahlt, sodass die Zuschauer einige Fastbreaks und auch so manchen Dunk zu sehen bekommen. Mit 94:41 feiern die Oberwarter einen verdienten und deutlichen Sieg.

Scorer Oberwart: Simmel Dominik 23, Patekar Edi 21, Schuecker Paul 16, Bodo Jutas 9, Hainisch Jakob 6, Kampel Lukas 6, Reiterer Stefan 4, Hodzic Edin 4, aus der Schmitten Jakob 3, Schrittwieser Lukas 2, Cermak Christoph, Grilz Sandro

Scorer Wels: Koka Z. 11, Axmann T. 10, Sucic M. 8, Nemec Petar 8, Jimale I. 4, Nemec David

BSC Panthers FF vs. BK Klosterneuburg 35:110
(29:83 14:58 2:27)

 

BK Klosterneuburg beginnt mit viel Energie das Spiel und nutzt die körperliche Überlegenheit zur 2:27 Führung im 1.Viertel aus. Die Panthers stellen sich nun besser auf das schnelle Spiel der Dukes ein und können das Viertel erfolgreicher gestalten;
Pausenführung 14:58

Die Dukes spielen guten Team-Basketball und erzielen immer wieder leichte Punkte. Spielstand im 3.Viertel 29:83. Am Spielgeschehen ändert sich nichts mehr und die Dukes gewinnen das Spiel überlegen mit 35:100!

 

Scorer Panthers: Beganovic 22, Ramdani 9, Sigl und Kleinschuster je 2

 

Scorer Dukes: König 18, Heilmann 16, Sacher 15, Kolonovics, Vrabac u. Horvath je 14, Steinbach 10, Harambasic 9

Basket Dukes vs. ece Kapfenberg Bulls 94:66

 

Die Anfangsphase ist von einem körperbetonten Spiel geprägt in der sich keine Mannschaft absetzten kann. Die jungen Dukes zeigen im ersten Spielabschnitt eine Verunsicherung im Spiel vor allem gegen die Full Court Zone Press Verteidigung des Gegners. Ein starker Auftritt des jungen Dukes Spieler Kolonovics ist in dieser Phase hervorzuheben der mit seinen drei Dreiern die jungen Dukes auf Augenhöhe hält. Der zweite Spielabschnitt bringt eine Stabilisation im Spiel der Dukes vor allem gegen die vorher erwähnten Full Court Zone Press Verteidigung. Die Dukes finden ihren Rhythmus und sind in der Lage die erste Halbzeit mit einem Ergebnis von 47:43 für sich zu entscheiden.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit bringt einen Run von 10:0 aus der Sicht der Dukes und von da an spielen nur die Dukes. Eine gute Verteidigung gefolgt von einer starken Mannschaftsleistung in der Offensive gewinnt den dritten Spielabschnitt mit 26:9 aus Sicht der Dukes. Die Gäste versuchen zwar über einen spielerisch starken Emiohe das Spiel zu drehen, die Dukes aber halten mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung dagegen und gewinnen den letzten Spielabschnitt mit 24:14. Somit gewinnen die Dukes in einem qualitativen Spiel verdient mit 99:64 in welchem fünf Spieler mehr als 15 Punkte scoren können.

 

Coach Zeleznik: „Eine unglaublich kämpferische und vor allem tolle Mannschaftsleistung hat uns heute den Sieg beschert. Ich bin sehr stolz auf die Reaktion der Mannschaft auf alle Anforderungen die an die Mannschaft vor dem Spiel gestellt wurden. Wir haben heute gegen eine sehr talentierte und gut gecoachte Mannschaft gewonnen, was uns noch mehr freut."

 

Scorer Dukes: Girschik 18, Kolonovics 18, Steinbach 16, Alper Julian 15, Leydolf Ch. 13

 

Scorer Kapfenberg: Emiohe 24, Vötsch 17, Dvorani 10, Thaqi 9, Hahn

VKL Vikings vs. UDW Alligators 69:60

(22:10, 38:23, 59:40)

 

Gestartet wurde das Spiel mit den Ideen Small ball vs. big ball und beide Teams begannen damit sich im ersten Viertel an die Freiwurflinie zu stellen. Die Wikinger konnten jedoch über ihre Defense mehr Erfolge verbuchen und sich nach einer offenen Anfangsphase (10:8) zum Ende des ersten Viertels auf 22:10 absetzen. Das zweite Viertel begann für beide Teams wieder schleppend. Punkte waren Mangelware, schlussendlich konnten abermals die Vikings sich daraus besser erholen und über die Stärke im 1 gegen 1 scoren. Halbzeit: 38:23.
Nach der Halbzeit brachten beide Coaches die Offense besser in Gang. Ein offenes und ansprechendes Viertel auf Augenhöhe ließ beiden Mannschaften ihr Können zeigen. Der Abstand konnte zu Gunsten der Hausherren aber gehalten und minimal ausgebaut werden. Im letzten Abschnitt ließ dann die Spannung bei den Vikings nach und sofort waren die Alligators zur Stelle und reduzierten den Abstand bis zur Schlusssirene auf 9 Punkte.

Scorer Vikings: Tepic D. 28, Jakupovic 17, Waser 9, Blagojevic S. 7, Blagojevic M. 4, Ajkunic N. 3, Tepic G. 1, Eckert, Gasiorek, Schmid, Sonntagbauer und Wozniakowski.


Scorer UDW: Wlasak 21, Marek 13, Schmid 8, Kvasnicka 7, Wustinger 4, Raymann 3, Quirgst 2, Foll, Fuchsberger, Weiss und Wittmann.

 

 

MU16

Raiffaisen Flyers Wels vs. UBC St. Pölten 52:92
(16:25; 7:25; 13:21; 16:21)

Die heimischen Flyers erwischen einen guten Start und scoren die ersten 5 Punkte. Danach übernimmt der UBC das Kommando und stellt angeführt von Felix Angerbauer schnell auf 11 zu 5. Die Flyers können im ersten Abschnitt nochmals ausgleichen, danach bleibt aber der UBC am Drücker. Bis zur Halbzeitpause kann die Mannschaft aus der Niederösterreichischen Landeshauptstadt auf 50:23 davonziehen.
Am Beginn des 3. Viertels agieren die St. Pöltner weiterhin hoch konzentriert und können das Spiel weiter dominieren. Die Flyers kämpfen mit ihrer "Rumpftruppe" aber beachtlich weiter und geben nie auf. Speziell gegen Mitte des 3. und 4. Viertels zeigten die Welser sehenswerten Jugend-Basketball. Nach 40 gespielten ÖMS-Minuten hieß der Sieger aber verdient UBC St. Pölten. Dieser gewinnt in der Welser EWW Jugendarena mit 52:92.

Scorer Wels: Licina 27, Gucanin 11, Caixir 9, Nemcec 5, Sulubulic 2


Scorer St. Pölten: Angerbauer 29, Harms 22, Hussain 12, Hintenaus 11, Ziegler 4

Swans Gmunden vs. Vienna D.C. Timberwolves 42:112

(14:37, 9:22, 9:26, 10:27)

 

Die Swans verloren gegen eines der besten Teams in Österreich, die Vienna D.C. Timberwolves. Gleich zu Beginn zeigte Wien seine physische Dominanz, liefen gute Fastbreaks und konnten sich einfache Rebounds holen. Neben diesen physischen Vorteilen hatten die Basket Swans auch keinen guten Tag. Die Kommunikation und die Positionierung waren schlecht und auch in der Defense konnte man nicht dagegenhalten. Im zweiten Viertel fand man ein wenig in einen Rhythmus und die Jungschwäne konnten ihre Defense ein wenig verbessern. Die zweite Halbzeigt zeigte kaum Veränderung. Für die Gäste lief es rund und auch ihre offenen Würfe fanden immer besser ihr Ziel. Die Heimmannschaft dagegen beging immer mehr unnötige Fehler und viel zu viele Turnovers. Die Timberwolves konnten somit mit einem deutlichen und überaus verdienten Sieg über die Swans die Heimreise antreten.

 

Scorer Gmunden: Calic 24, Zwachte 6, Schmid 5, Kaindl 4, Stadlberger 3

 

Scorer Wien: Großmann 38, Neubauer 21, Fobi 15, Kuchar 11, Redzepovic 11, Babayigit 8, Visnjic 4, Bachmayer 2, Manuel 2

 

 

 

 

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