ÖMS Ergebnisse vom Wochenende

Noch unter den Impressionen des Nationalteamspiels gegen Serbien werfen wir einen Blick auf die Partien der ÖMS der es vergangenen Wochenendes, welche ganz im Zeichen der Vienna D.C. Timberwolves stehen. Sowohl die wu16 als auch die mu16 gewinnen ihre Spiele.

 

WU16

Vienna D.C. Timberwolves vs. WAT3 Capricorns 67: 57
(18:16, 20:7, 11:18, 18:16)

Spannung versprach das Aufeinandertreffen der beiden Wiener Mannschaften von Beginn weg. Nachdem sich die Capricorns im Hinspiel noch mit 65:57 durchsetzen konnten, wollten sich die Wölfe aus der Donaustadt im Rückspiel besser präsentieren. Beide Teams agierten anfangs auf Augenhöhe. Die Wölfe konnten zunächst eine kleine Führung behaupten. Die Spielerinnen der Capricorns ließen sich allerdings nicht abschütteln und konnten sich immer wieder rankämpfen. Erst nach 16 Minuten gelang es den Wölfen mit einem 12-0 Run etwas abzuziehen und sich somit bis zur Halbzeit auf 15 Punkte abzusetzen. WAT3 zeigte sich davon nach Seitenwechsel aber keineswegs beeindruckt und konnte sich dank einer stark aufspielenden SCHUCH innerhalb von acht Minuten auf drei Punkte zurückkämpfen. Erst in den letzten beiden Minuten des dritten Viertels gelang es den Wolves wieder besser ins Spiel zu finden und sich erneut etwas abzusetzen. Im letzten Viertel erwischten zunächst die Wölfe den besseren Start und konnten sechs Minuten vor Schluss die Führung erneut auf 12 Punkte ausbauen. Doch wiederum bewiesen die Capricorns unglaublichen Kampfgeist und großes Herz und kämpften sich angeführt von NINDL und PAULI innerhalb von 5 Minuten auf 3 Punkte zurück. In der letzten Minute zeigten die Wölfe allerdings Nervenstärke und konnten dank TRAILOVIC wichtige Freiwürfe verwerten. Den Capricorns gelang es offensiv nicht mehr durchzubrechen und dank eines Buzzer-Beater Dreiers von BAYDANOV konnten die Wölfe sogar das direkte Duell für sich entscheiden.  

Scorer Wolves: Baydanov 22; Trailovic 21; Kindl u. Santos je 8; Coric 4; Grbic u. Bojkic je 2

Scorer Flyers: Nindl 17; Schuch 14; Pauli 12; Kluger 6; Buzus, Kujawa, Herzog und Heigl je 2;

 

 

MU16

Union Döbling vs. Basket Dukes 47:45

In der zweiten Begegnung dieser ÖMS Saison starteten die Dukes mit sehr hoher Intensität und zwangen die Döblinger dadurch zu vielen Ballverlusten. Ein 15:2 Run half den Klosterneuburgern zu einer zehn Punkte Führung zu Ende des ersten Viertels. Das zweite Viertel war geprägt von vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Die Döblinger kamen langsam ins Spiel, konnten aber keine Punkte gut machen und die Dukes gingen mit zehn Punkten Führung in die Halbzeit. Die Wiener fanden einen besseren Rhythmus in der zweiten Hälfte und konnten mit einer 2 Punkte Führung das dritte Viertel beenden. Sowie das gesamte Spiel, war auch das letzte Viertel nicht sehr punktereich. Die Defense und die Reboundarbeit war im Endeffekt entscheidend und die Döblinger konnten sich am Schluss mit 47:45 durchsetzen.

Scorer Döbling: Fischer 13, Göll 10, Jelisavac & Kovacik je 8, Coll 6, Schaber 2

Scorer Dukes: Rabl 16, Lendl 10, Schönbäck 8, Bodenstein 5, Wallisch 4, Bauer 2

Basket Flames – UBSC Juniors 54:74
(12:29, 26:13, 12:21,4:11)

Die Gäste aus Graz diktierten zu Beginn mehr als klar (9.Min.: 10:29). Erst Ende des zweiten Abschnitts (17.Min.: 26:42) gelang es den Basket Flames den Rückstand mit einem 12:0 Run bis zur Pause zu verringern (20.Min.: 38:42). Auch im dritten Viertel spielte der UBSC Graz konzentrierter und baute die Führung wieder aus (25.Min.: 42:57). Nach einem letzten Aufbäumen (28.Min.: 50:57) mussten sich die Gastgeber jedoch sehr deutlich mit 54:74 geschlagen geben.

Scorer Flames: Fuchs 15, Gagic 14, Petrovic 8, Sisic 5, Andic 4, Denec 3, Lovrin 2, Kavun 2, Bana 1

Scorer UBSC: Bumbigris 23, Drozdovsky L. 19, Drozdovsky B. 10, Zaunschirm 10, Della-Via 5, Siegmund 4, Schweighofer 3

LZ Vorarlberg – UBC St. Pölten 38:80
(6:26, 10:17, 8:15, 14:22)

Das Spiel beginnt aus Sicht der Gastgeber, die verletzungsbedingt auf Starting Pointguard Blaise Dionela verzichten müssen, mit dem fast schon gewohnten Kaltstart. Viele Turnover und mangelnde Transition Defense ermöglichen den Gästen aus St. Pölten einen mühelosen 9:0 Run und es dauert bis zur Mitte des ersten Viertels bis das LZ Vorarlberg erstmals anschreiben kann. Die St. Pöltner dominieren jedoch das Spiel nach Belieben und Coach Worenz gibt seinen Bankspielern schon früh Einsatzzeit. Die Vorarlberger können daraus jedoch nur wenig Nutzen ziehen und gehen mit einem 16:43 Rückstand in die Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit zeigt sich dann ein ähnliches Bild. Die Gäste aus Vorarlberg kämpfen zwar beherzt, der UBC St. Pölten war den Vorarlbergern an jenem Nachmittag jedoch in allen Belangen überlegen. Angeführt von ihren beiden Topcscorern Angerbauer und Hintenaus zeigen die Gäste sehr schönen Teambasketball, während die Vorarlberger immer wieder mit Einzelaktionen an der starken Verteidigung der Niederösterreicher, sowie am eigenen Unvermögen scheitern. Am Ende setzte es für Schelling und Co. eine weitere deutliche Niederlage und die Erkenntnis, dass die Top-Teams der Liga derzeit noch eine Nummer zu groß sind.

Scorer LZ Vorarlberg: Penker 14, Schelling 11, Ates 4, Akpinar 3, Karczmazyk, Pitscheider, Jovicic je 2

Scorer St. Pölten: Angerbauer 24, Hintenaus 21, Harms 15, Ziegler 8, Obradovic und Hussain je 6

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. Raiffeisen Flyers Wels 81:62
(19:9; 18:18; 21:14; 23:21)

Die Wölfe feiern am Samstag im T-Mobile Dome gegen die Flyers Wels mit 81:62 ihren 10. ÖMS Sieg in Folge und festigen den ersten Platz in der Conference West.
Das Spiel startet eher schwach auf beiden Seiten. Viele Fehlwürfe und ein etwas müder Start. Mitte des ersten Viertels können sich die Timberwolves aber leicht absetzen und nach einem Dreier von Redzepovic steht es 18:5. Im zweiten Viertel kommen die Gäste immer besser ins Spiel. Die Welser fordern die Wölfe und halten das Resultat knapp. Die Wolves kontern mit einem 8:0 Run und setzen sich zwei Minuten vor der Pause auf +20 ab. Doch Licina und Gulanin machen das Spiel noch einmal spannend. Mit einem 10:0 Run in den letzten zwei Minuten schaffen die Welser den Pausenstand auf -10 zu halten.
Nach der Pause haben die Wölfe wieder das Sagen. Stubenvoll und Babayigit halten das Tempo hoch. Die Welser können mit Würfen aus dem Feld das Resultat noch halten. Im letzten Viertel machen die Wölfe das Spiel aber zu und kommen immer besser zu Abschlüssen unter dem Korb und halten die Welser weit von der eigenen Zone. Doch die Welser sind heiß. Besonders Licina! Mit 3 Dreier in den letzten 2 Minuten kann er das Resultat noch unter -20 halten.
Die Timberwolves gewinnen am Ende mit 81:62 und bleiben weiter ungeschlagen an der Spitze.

Scorer Wolves: Fobi 18, Stubenvoll 16, Weiß 12, Babayigit 8, Redzepovic 7, Manuel 6, Neubauer 6, Krejcza 4, Visnjic 4

Scorer Flyers: Licina 40, Gulanin 18, Jimale 4

 

 

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