Pöltl sieht sich "tendenziell nicht" in Playoff-Rotation

Jakob Pöltl geht in der Nacht auf Sonntag mit den Toronto Raptors in seine ersten NBA-Play-offs. Auftaktgegner der Kanadier sind die Milwaukee Bucks. In Runde zwei könnte Titelverteidiger Cleveland Cavaliers warten. Gespielt wird jeweils "best of seven".

Der 21-jährige Wiener ist sich bewusst, dass er "tendenziell nicht" in der Playoff-Rotation sein wird, "da man in dieser Phase einfach mehr auf die erfahreneren Spieler setzt. Aber wenn nur einer der drei großen Routiniers in Foulprobleme gerät, kann es schon wieder so weit sein und ich bekomme Minuten", betont der Rookie-Center. Er muss daher stets "ready sein".

„Ab jetzt kommt es wirklich darauf an“, sagt Pöltl. „Wir sind gut drauf, spielen in letzter Zeit meist stark, fühlen uns also bereit.“ An den möglichen Gegner Cleveland in der 2. Runde wollen die Raptors noch keine Gedanken verschwenden. Die Konzentration gilt ganz Milwaukee.

Pöltl hat mit den Bucks noch nicht viel Erfahrung gemacht. In der "regular season" ist er in den vier Aufeinandertreffen (3:1 für die Raptors) nur zweimal und für insgesamt lediglich sechseinhalb Minuten zum Einsatz gekommen.

"Sie sind ein junges, gutes, hungriges Team, werden sicher Vollgas geben", sagt der ÖBV-Center. Der Topstar Milwaukees ist Giannis Antetokounmpo. Der Grieche hat im Grunddurchgang u.a. 22,9 Punkte, 8,8 Rebounds und 5,4 Assists pro Spiel aufgelegt. "Es wird definitiv keine leichte Serie werden, auch wenn wir natürlich Favorit sind", weiß Pöltl.

Foto: Ernst Weiss

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