Timberwolves MU19 ÖMS-Staatsmeister

FINALE

Vienna D.C. Timberwolves vs. VKL Vikings 106:82
(36:17, 59:34, 86:56)

Das erste Viertel des Finales verläuft aus Timberwolves-Sicht überragend: 9/11 Zweipunkter, 4/6 Dreipunkter, 6/7 Freiwürfe und kein Ballverlust! Sam Ringhofer und MVP Jonas John erzielen jeweils zwölf Punkte ohne Fehlwurf und führen ihr Team zu einer 30:7-Führung nach weniger als sieben Minuten. Die Vikings finden durch Elvir Jakupovic ins Spiel und verkürzen bis zum Viertelende auf 17:36. Danilo und Gavrilo Tepic stellen die Wölfe mit ihrem starken 1-gegen-1-Spiel vor Herausforderungen, doch die Hausherren um Marko Goranovic (trotz genähter Lippe bärenstark) und Julien Hörberg wissen im T-Mobile Dome ihre körperliche Überlegenheit gut zu nützen. Paul Rotter und Co. kontrollieren das Spielgeschehen souverän und bauen die Führung schon vor der Halbzeit auf bis zu 27 Punkte aus. Mit 59:34 geht es in die Kabinen.
Die Oberösterreicher können den Offensiv-Punch der Timberwolves im dritten Viertel auch durch eine Zonenverteidigung nicht bremsen, Goranovic und John erhöhen bis zur 24. Minute auf 70:38. Die Vikings treffen nach Seitenwechsel sensationell von außen (8/12 Dreier, insgesamt 13/28), können aber kaum verkürzen. Nach 30 Minuten heißt es 86:56.
Im Schlussabschnitt versenkt der groß aufspielende Sam Ringhofer zwei Distanzwürfe in Folge zum 92:60. Die Wolves wechseln durch, alle zwölf Spieler können scoren. Die Vikings stecken nicht auf und arbeiten sich bis zur 37. Minute mit sehenswerten Aktionen auf 76:97 heran, ehe Volo Mazurika, Max Hofbauer (mit dem Hunderter) und Gabriel Semerl schnell wieder für klare Verhältnisse sorgen. Die Timberwolves verteidigen somit ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.

Scorer Timberwolves: John 23 (MVP), Goranovic 22, Ringhofer 19, Semerl 12, Mazurika 7, Rotter 7, Hörberg 6, Tomaschek 3, Hofbauer 2, Nikolic 2, Sison 2, Brunner 1

Scorer Vikings: Jakupovic 27, G. Tepic 20, D. Tepic 10, M. Blagojevic 9, S. Blagojevic 8, Waser 6, Steiner 2, Ajkunic, Gasiorek, Schmid, Sonntagbauer, Wozniakowski

Stimmen zum Spiel

Hubert Schmidt, Coach Timberwolves:
Gratulation an mein Team und die gesamte Trainerschaft und Verantwortlichen im Verein! Unsere Leistungen in der ältesten Nachwuchsklasse und die langfristige Entwicklung unserer Spieler in den letzten Jahren – nun auch bei den Mädchen - sind das Produkt jahrelanger Arbeit und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Burschen waren heute zu Beginn unglaublich ready, die Anfangsphase hat Spaß und stolz gemacht. Ich freue mich besonders, dass alle eingesetzten Spieler ihren Teil zum Sieg beitragen konnten. Hut ab aber auch vor den Vikings, die mit einer extrem jungen Mannschaft - neben ihrem großen Talent und Spielwitz – bis hin zum Trainerteam tollen Sportsgeist gezeigt haben.

Paul Filzmoser, Coach VKL:
Leider ist uns das Finale von Beginn an aus den Händen geglitten. Wir sind dann Gott sei Dank in das Spiel reingekommen und haben eine passable Leistung gezeigt. Für uns war die Teilnahme an diesem Finale schon die größte Sensation, wir können absolut glücklich und zufrieden nach Hause fahren und uns auf die nächste Saison vorbereiten. Gratulation an die Timberwolves zum verdienten Titel!

Spiel um Platz 3

Oberwart Gunners vs. Basket Dukes Klosterneuburg 75:69
(23:16, 36:30, 53:53)

Im Spiel um Platz 3 gehen die Dukes 7:2 in Führung. Oberwart um Jakob Szkutta und Edi Patekar kontert mit einem 12:2-Lauf auf 14:9 und geht mit einer 23:16-Führung in den zweiten Abschnitt. Dort scheidet Szkutta mit Kreislaufproblemen aus, Konstantin Kolonovics und Klosterneuburg können auf drei Punkte verkürzen. Zur Halbzeit liegen die Gunners 36:30 voran. Im dritten Viertel beginnen die Niederösterreicher um Julian Alper und Melchior König zu treffen, Letzterer kann zum 44:44 ausgleichen. Edi Patekar, Paul Schuecker und die Gunners setzen sich auf 53:47 ab, doch Michael Steinbach und Nikhil Sacher stellen bis zum Viertelende den 53:53-Gleichstand her. In der 33. Minute führen die Dukes 60:59, Oberwart antwortet durch Patekar und U16-MVP Stefan Blazevic mit einem 9:0-Run auf 68:60. Klosterneuburg gibt sich nicht geschlagen und kommt nach Dreiern von Alper und Kolonovics auf 69:72 heran, ehe Blazevic in der Schlussminute mit einem „And-one“ die Partie entscheidet.

Scorer Gunners: Blazevic 20, Patekar 18, Schuecker 15, Szkutta 6, Linzer 4, Bodo 3, Höhenberger 3, Cermak 2, Grilz 2, Knessl 2

Scorer Dukes: Alper 13, Kolonovics 10, König 10, Leydolf 10, Steinbach 10, Girschik 7, Sacher 6, Harambasic 3

Halbfinale

Vienna D.C. Timberwolves vs. Oberwart Gunners 94:90
(13:14, 35:36, 58:59, 76:76) n.V.

Im ersten Viertel kommen beide Teams offensiv nicht so recht in Tritt, einzig Marko Goranovic bei den Wolves kann sich mit sechs Inside-Zählern hervortun. Oberwarts Edi Patekar trumpft mit insgesamt acht Blocks auf. Mit 13:14 geht es in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt legen die Timberwolves dank aggressiver Defense von Sam Ringhofer und Co. und erfolgreichen Außenwürfen von Gabriel Semerl und Volo Mazurika einen 12:2-Run auf 25:16 hin. Die beiden Ex-Wölfe Jakob Szkutta und Paul Schuecker bringen die Gunners mit Edi Patekar aber zurück. Die Wölfe leisten sich gegen das Doppeln des Gegners zu viele Ballverluste, Oberwart zieht auf 36:32 davon, ehe Jonas John per Dreier den 35:36-Halbzeitstand herstellt.
Szkutta und Co. zeigen nach Seitenwechsel sehr starke Offense und ziehen auf 52:42 und 54:47 davon. In der Folge legen die Wolves defensiv deutlich zu, Paul Rotter dirigiert die Offense souverän und Nikica Nikolic ist mit seinen Drives nicht zu halten. Die Wolves holen die Führung zurück (58:56), ein Außenwurf von Jonathan Knessl lässt aber die Gäste mit einem Ein-Punkt-Vorsprung in das vierte Viertel gehen. Dort geht es hin und her, die Führung wechselt viele Male, kein Team kann sich auf mehr als drei Punkte absetzen. Paul Schuecker versenkt Sekunden vor Schluss einen Dreipunkter zum 76:74 für die Gunners. Nach einer Auszeit verfehlen die Wölfe zwar, doch Julien Hörberg trifft nach einem Offensiv-Rebound knapp, aber doch eindeutig vor dem Buzzer zum umjubelten Ausgleich.
In der Overtime erwischen die Gunners um Thomas Linzer und Stefan Blazevic den besseren Start, nach 42 Minuten heißt es 80:84. Doch danach trifft Jonas John einen sehr wichtigen Dreier und die Wolves verteidigen exzellent – Highlight ist ein durch eine tolle Aktion von Sam Ringhofer vereitelter Alley-oop-Versuch. Oberwart foult nun immer wieder Jonas John, der 14 Punkte alleine in der Verlängerung erzielt und an der Freiwurflinie den Sack mit einem 10:0-Lauf auf 90:84 zumacht.

Scorer Timberwolves: John 35, Nikolic 17, Goranovic 12, Rotter 10, Hörberg 8, Ringhofer 5, Semerl 4, Mazurika 3

Scorer Oberwart: Patekar 17, Szkutta 16, Schuecker 15, Blazevic 11, Linzer 9, Bodo 7, Höhenberger 7, Knessl 6, Reiterer 2

Stimmen zum Spiel

Hubert Schmidt, Coach Timberwolves:
Wie erwartet war es ein spannendes und umkämpftes Spiel. Gratulation auch an die Gunners, beide Teams hätten sich den Finaleinzug verdient. Wir konnten in der ersten Hälfte das Vorbereitete nicht gut umsetzen und haben daher unseren Vorsprung schnell verspielt. Nach der Pause stand das Spiel auf höherem Niveau, wir konnten uns in die Overtime retten, in der wir dann das bessere Team waren.

Basket Dukes Klosterneuburg vs. VKL Vikings 59:70
(12:18, 32:29, 46:49)

Die Vikings attackieren durch Elvir Jakupovic und Konstantin Waser zu Beginn den Korb, Christoph Leydolf hält für die Dukes dagegen. Nach einem Dreier von Danilo Tepic führen die Oberösterreicher zum Viertelende 18:12. Klosterneuburg hat Probleme, seine Größenvorteile auszuspielen und liegt in der 14. Minute bereits 12:24 zurück. Danach dominieren die Dukes um Konstantin Kolonovics mit Zonenpressing. Mit einem 12:0-Run vor der Pause mit sieben Punkten von Amar Harambasic gehen sie mit einer 32:29-Führung in die Kabine. Angeführt von Maxi Girschik behalten die Niederösterreicher bis zur 25. Minute (43:39) die Kontrolle, können aber bis zum Viertelende nur noch drei Punkte erzielen (insgesamt nur 6/34 Dreier). So geht es mit einem 49:46 für das Team aus Vorchdorf/Kammer/Laakirchen in den Schlussabschnitt. Auch dort können die Oberösterreicher den ABL-Pool-Gewinner gut in Schach halten, zwei spektakuläre von Gavrilo Tepic mit Ablauf der Shot-Clock bringen die Entscheidung. Der Vorsprung der Vikings wächst auf bis zu 15 Punkte an.

Scorer Dukes: Girschik 19, Leydolf 14, Kolonovics 11, Harambasic 9, Sacher 4, Alper 2, König, Steinbach; Heilmann, Horvath, Rabl, Vrabac

Scorer Vikings: Jakupovic 21, G. Tepic 15, Waser 14, S. Blagojevic 7, D. Tepic 7, M. Blagojevic 4, Schmid 2, Ajkunic, Gasiorek, Sonntagbauer, Wozniakowski; Steiner

Stimmen zum Spiel

Damir Zeleznik, Coach BK Dukes:
Gratulation an die Vikings zum verdienten Finaleinzug. Wir hatten einen sehr schlechten Wurftag und konnten kaum die Inhalte umsetzen, die wir im Training gemacht haben. Trotz der Niederlage bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft, da wir die ganze Saison über in der Spitzengruppe mitgespielt haben.

Paul Filzmoser, Coach VKL Vikings:
Ich bin komplett überrascht. Wir haben gewusst, dass wir eine Chance haben, aber dass wir wirklich zweimal davonziehen und das Spiel über weite Strecken auch kontrollieren können, ist eine sensationelle Leistung. Wir sind überglücklich, im Finale zu stehen.

ALLE ARTIKEL

Saisonstart auch für College-Girls

Anja Fuchs Robertin, Pia Juhar und Valentina Klocker sind die österreichischen Vertreterinnen in der amerikanischen College-Liga

MEHR

Saisonstart für Brajkovic und Co.

Brajkovic mit Davidson Wildcats gegen Cleveland State

Sarah Sagerer und Hatters University gegen Golden Hurricanes

MEHR

ÖMS: Ergebnisse, Spielberichte & Fotos

WU16: Vienna United feiert Überraschungssieg gegen Basket Flames

WU19: DBB LZ ÖO Linz Wels besiegt WAT 3

MEHR