ÖMS: Zahlreiche Spiele, zahlreiche Ergebnisse

Spannende Spiele gab es vergangenes Wochenende in der ÖMS. In der WU19 sind die Vienna D.C. Timberwolves, Basket Flames und Union Döbling siegreich. Die MU16 bestritt die letzte Runde der Gruppenphase mit Kantersiegen für die Oberwart Gunners und UBC St. Pölten, Jennersdorf, Union Döbling, UBSC , BC Vienna und Timberwolves fahren ebenso einen Sieg ein. ATUS Gratkorn gewinnt zu Hause gegen die Basket Flames in der WU19. In der MU19 ist BSC Fürstenfeld nicht angetreten - das Spiel wird mit 20:0 zugunsten der Basket Dukes strafbeglaubigt. Alle weiteren Ergebnisse, Spielberichte und Fotos können in diesem Beitrag nachgelesen werden. 

WU16

BBC Young Devils LINZ AG vs.  Vienna DC Timberwolves 53:55
(8:9, 16:11, 14:16, 15:19)

Das heutige Spiel war kein Leckerbissen für Freunde des gepflegten Basketballs, aber es war sehr spannend. Viele (ungezwungene) Ballverluste und eine schwache Wurfquote auf beiden Seiten prägten diese Begegnung. Oft wechselt die Führung, so richtig abzusetzen vermochte sich niemand. Erst zwei Minuten vor Ende schienen sich die Gäste aus Wien uneinholbar davonzuziehen und sahen bereits wie der sichere Sieger aus (53:44 aus Wiener Sicht). Doch die Linzerinnen steckten nicht auf, schafften einen 9:0 Run innerhalb einer Minute und konnten ausgleichen.  Sechs Sekunden vor Spielende nahmen die Timberwolves eine Auszeit und konnten in der eigenen Spielhälfte einwerfen. Danach wickelten sie ihren besprochenen Spielzug ab. Die Linzerinnen, die die Mannschaftfoulgrenze noch nicht erreicht hatten, waren nicht mehr in der Lage zu foulen und so gelang Baydanov ein Korbleger mit der Schlusssekunde, der das Spiel für die Wienerinnen entschied. Gratulation an Coach Saracevic.

Scorer Linz: Mendl 18, Schmid 10, Davidovic 8, Kienesberger 7, Plank 6, Miletic 2, Tomic 2.

Scorer Timberwolves: Trailovic 23, Baydanov 19, Kindl 7, Heinz 6.

DBK Steyr Junghexen vs. Union Döbling 22:44
(6:12, 4:4, 4:13, 8:15)

Keine der beiden Mannschaften kam wenigstens an ihre Normalform heran. In den ersten Minuten hatten die Junghexen leichte Vorteile, scheiterten aber wie auch in der Folge an einer eklatant schwachen Wurfleistung. Mit zunehmender Spieldauer ging das Kommando immer mehr an die Mädchen aus Döbling über, die ihre Chancen wesentlich besser nützten. In diesem Low-Score-Game fiel die Entscheidung bereits im dritten Viertel durch einen 11:0-Run Döblings, die als deutlich bessere von 2 an diesem Tag schwachen Mannschaften den Sieg redlich verdienten.

Scorer SteyrMayrhofer 6, Talas 6, Spanring 4, Stiksel 3, Talas G. 2, Haussteiner 1

Scorer DöblingKnispel 13, Schönthaler 13, Popp 6, Heiss 4, Amler 2, Glisic 2, Petrikic 2, Schmidt 2

 

UBI Graz vs. Basket Flames 43:84
(13:26, 9:16, 13:20, 8:22)

Am sonnigen Sonntagnachmittag traf das sehr junge Heimteam aus Graz auf das starke und hochmotivierte Team der Basket Flames aus Wien, die von beginn an zeigten, dass sie nur mit einem Sieg in der Tasche wieder die Heimreise antreten würden. Die Flammen scorten vor allem aus schnellen Fastbreaks und schönem Teamplay in der Setoffense. Doch auch die Grazerinnen konnten beweisen, was sie alles im Laufe der Saison dazugelernt haben. Nach dem 108:32-Hinspiel konnten die Grazerinnen sowohl in der Offense sicherer den Ball vorbringen und durch Pässe immer wieder gut zum Abschluss kommen. In der Defense konnten die überlegenen Gäste in manchen Phasen schon recht gut aufgehalten werden und auch einige Steals konnten den jungen UBI-Spielerinnen gelingen. Nichts desto trotz konnten die Basket Flames sich durch routinierten, schönen Basketball klar durchsetzen und dürfen einen 84:43 Sieg mit nach Wien nehmen.

Am Ende gilt es noch zu sagen, dass beide Teams sehr zufrieden sein können. Die Wienerinnen, die gezeigt haben, warum sie ein heißer Favorit auf den Titel und die Grazerinnen, weil sie einen Riesenfortschritt gemacht haben und schon einen gewaltigen Schritt näher an ein Team gerückt sind, die man am Anfang der Saison als einen der Vorbilder auserkoren hatte.

Scorer UBI: Meyer 17, Kapllani 12, Stangl 4, Martini 4, Petio 4, Rumpf 2

Scorer Flames: Winkler 28, Khamis, S. 16, Morelli 14, Schaber 12, Trdiclova 8, Stevic 6

 

MU16

Basket 2000 Vienna vs. Oberwart Gunners 35:127

Am Sonntag spielten die Jungs der MU16 der Basket2000 Vienna mit 8 Spielern gegen die Favoriten der Oberwart Gunners. Die B2K Vienna Jungs konnten sich gegen die Gunners nicht durchsetzen. Bereits im ersten Viertel verzeichnen die B2K Vienna vielen verlorenen Bällen und nicht realisierten Punkten unter dem Korb - und so gehen die Gunners bereits nach dem ersten Viertel mit +20 Punkten in Führung - Punktestand Ende 1. Viertel: 04:24. Im zweiten Viertel spielen die Gäste weiter aggressiv ihr Spiel - die ersten 11 Punkte werden vom Spieler Nr. 10 (Corti S.) realisiert - die Heimmannschaft punktet mit +7 Punkten durch die Spieler Mandica, Selimovica und Vucinica -Punktestand Ende 1. Viertel: 11:56 (7:32).
Die zweite Halbzeit wird das Spiel im gleichen Tempo fortgesetzt. Die Gäste setzen ihn aggressives Spiel fort - die Heimmannschaft hat keine wirksame Lösung um das Spiel zu drehen - Punktestand Ende 1. Viertel: 11:26 (22:84). Im letzten Viertel gab es keine Veränderung, die Gäste gewinnen verdient mit 92 Punkten Unterschied. Das Endergebnis lautet 127: 35 zugunsten des Teams der Oberwart Gunners.

Scorer Basket 2000:  Selimovic 13, Mandic und Vucinic je 8, Sabic und Kuzmanovic je 3

Scorer Oberwart: Abou-Ahmed 32, Cortie 25, Reiterer 20

Swans Gmunden vs. UBC St. Pölten 54:107
(13:26, 14:29, 12:23, 15:29)

Die Swans U16 beendeten gestern die ÖMS Saison gegen UBC St. Pölten, eine sehr gute Mannschaft die sicherlich beste Chancen hat, das Final Four, ja vielleicht sogar den Meistertitel zu erreichen. Das Spiel begann sehr rhythmisch und mit Fastbreaks auf beiden Seiten. Die Sankt Pöltner waren allerdings im Abschluss erfolgreicher und konnten schon bald im ersten Viertel ihre Vorteile daraus ziehen. Die Jungschwäne versuchten alles um im Spiel zu bleiben und konnten bis zur 15. Spielminute bis 23-35 den Rückstand in etwa gleich halten und spielerisch mithalten. Spätestens jetzt war der Zeitpunkt für die Niederösterreicher gekommen und sie schraubten ihre Defense und ihre Offensive noch einmal deutlich hinauf. Mit einem 13-0 Run konnten sie sich immer deutlicher von den Swans absetzen. 
In der 2. Halbzeit änderte sich nichts und die Gäste setzen ihre ganze physische Dominanz am Rebound ein und verhinderten so, dass die Swans noch irgendeine Möglichkeit bekamen sich irgendwie spielverändernd ins Geschehen einzubringen. Der Kampfgeist der Gmundner ob der Überlegenheit St. Pöltens war lobenswert, die Gäste die verdienten Sieger.

Scorer Gmunden: Calic 25, Kaindl 7, Zunic 6, Schmid 5, Pühringer 3, Huber 3, Gillesberger 3, Danner 2

Scorer St. Pölten: Angerbauer 17, Hirsch 17, Hintenaus 15, Steidl 14, Hussain 13, Harms 12, Ziegler 7, Obradovic 6, Schütz 6

WAT 3 Capricorns vs. Jennersdorf 51:79
(18:18, 24:29, 38:48)

Am Wochenende trafen sich die noch sieglosen Jennersdorfer und die von der Spitze abgeschlagenen WAT 3 in Wien zu einem letzten Spiel in der ÖMS. Das Spiel startete sehr ausgeglichen. WAT 3 legte etwas vor, jedoch konterte Jennersdorf im Gegenzug mit weiteren Punkten. Zum Ende hin setzte sich WAT 3 etwas ab. Jennersdorf glich aber noch in der letzten Minute aus.
Im zweiten Viertel war eine große Flaute. Minutenlang gab es keine Punkte auf beiden Seiten. Viele Eigenfehler und Turnover prägten das Spiel. Viele einfache Würfe wurden auf beiden Seiten verlegt. Die Gäste aus dem Burgenland konnten eine knappe Führung in die Halbzeit spielen.
Im dritten Viertel legte Jennersdorf vor. Sie bauten die Führung schnell in den zweistelligen Bereich aus. Dort konnten sie sich bis zum Viertelende auch halten.
Im Schlussviertel spielte nur noch Jennersdorf. Sie spielten die Gastgeber regelrecht schwindelig und konnten eine beeindruckende Führung herausspielen. Diese feierten sie auch ausgelassen und nahmen einen deutlichen Sieg mit ins Burgenland.

Scorer WAT 3: Ferencak 11, Mailath-Pokorny 11, Handman 5, Abane 5, Wellan 5, Dobos 4, Cavdar 3, Leban 2, Abdel-Rahman 2, Delic 2, Joncic 1

Scorer Jennersdorf: Horvath 45, Ratkai 20, Schott 6, Böö 6, Kapesandy 2

Union Döbling vs. LZ Vorarlberg 56:33
(13:4, 14:11, 9:9, 20:9)

Die Wiener bestimmen zu Beginn das Tempo und erarbeiten sich im 1. Viertel einen 9 Punkte Vorsprung. Im zweiten Abschnitt finden die Vorarlberger besser ins Spiel, dennoch können die Döblinger mit einem 8-0 Run ihren Vorsprung vergrößern – Halbzeitstand 27:15. In, von Turnover auf beiden Seiten geprägten, Abschnitt drei bekommen die Zuschauer wenig Punkte zu sehen. So endet das Viertel 9:9. Im letzten Viertel legen die Döblinger einen Zahn zu und gewinnen schlussendlich mit 56:33.

Scorer Döbling: Fischer 16, Blagusz 7, Kovacik 7, Kuzmic 6, Jelisavac 5, Adham 5, Göll 4, Schaber 4, Brunner 2

Scorer Vorarlberg: Pitscheider 13, Perner 9, Akpirar 3, Gmeiner 2, Marceta 2, Karczmarzyc 2, Brurhofer 2

UBSC Juniors vs. Lions Traiskirchen 78:57
(26:15, 21:18, 21:11, 10:13)

Die Grazer starten mit einem 12:0 Run in das letzte ÖMS Conference Spiel der Saison. Sie erarbeiten sich spielerische Vorteile vor allem in der Offense und gehen mit plus 9 in die Viertelpause. Am Beginn des 2ten Viertels kämpfen sich die Löwen bis auf minus 4 wieder heran und nützen die lasche Defense der Juniors. Doch dann zünden die Grazer zwischenzeitlich den Turbo und ziehen auf und davon, vor allem dank eines blendend disponierten Boris Drozdovsky. In der 2ten HZ halten die Juniors die Lions auf Distanz und rotieren den ganzen Kader in Hinblick auf das bevorstehende Viertelfinale. So spielt Headcoach Brkic im letzten Abschnitt ohne Starting Five. Schlussendlich gehen die Juniors aus Graz verdient als Sieger vom Court und gewinnen die ÖMS Conference Süd! Damit steht auch das zweite Team der Grazer nach der Mu14 im Viertelfinale der ÖMS. GRATULATION!

Scorer Juniors: B. Drozdovsky 20, Zaunschirm 13, Dalla-Via 10, L. Drozdovsky 9, Drexel 6,Siegmund 8, Kolle 5, Trogrlic 3, Bacher 2, Wess 2

Scorer Lions:  Lisancic 18, Polt 14, Schönerstedt 8

 

BC Vienna 87 vs. Basket Flames 50:45
(11:9, 35:17; 44:32; 50:45)

BC Vienna 87 siegt gegen Basket Flames

Das letzte Spiel des Conference bedeutete für BC Vienna 87 die Entscheidung über Platz 2 oder Platz 3 in der Tabelle. Von Anfang an wurde auf beiden Seiten mit einem sehr hohen Tempo gespielt, jedoch gingen viele Würfe daneben, so endete das erste Viertel mit 11:9 für die Gastgeber. Das zweite Viertel eröffnete Kapic mit einem Dreier und seine Mitspieler machten es ihm nach und scorten nach Belieben. Eine Auszeit von Coach Zderadicka half auch nicht, knapp vor Ende des Viertels führte BC Vienna 87 bereits mit 20 Punkten. Letztendlich ging die Mannschaft um Coach Nwaiwu mit einer 18 Punkte-Führung in die Halbzeitpause. Nach Seitenwechsel spielten beide Coaches mit einer hohen Rotation und die Flammen schlossen ihre Angriffe erfolgreicher ab und könnten den Rückstand etwas verkürzen. Das letzte Viertel war nicht für schwache Nerven, die Gäste holten von Punkt zu Punkt auf. Mit getroffenen Würfen von Ndukwe, Akinleye und Golino konnte BC Vienna 87 die Flames auf Abstand halten. Mit Full Court Pressing versuchten die Flames das Heimteam noch unter Druck zu setzen, dies gelang zwar, jedoch reichte die Zeit nicht mehr um das Spiel umzudrehen. Mit 50:45 für BC Vienna 87 endete dieses spannendes Spiel und beide Teams sind für die Viertelfinale der Meisterschaft qualifiziert.  

Scorer BC Vienna: Akinleye und Golino je 12, Kapic und Ndukwe je 8, Froschauer 6, Oguamanam und Stachel je 2

Scorer Flames:  Fuchs und Pertovic je 14, Bana 6, Tirnanic 4, Sisic 3, Kavun und Gagic je 2

BBC Young Devils Linz vs.  Vienna D. C. Timberwolves 44: 78
(12:20, 4:22, 14:15, 14:21)

"Die Jungen Devils Linz von den Timberwolves überfahren"

Im letzten Spiel der regulären ÖMS Saison waren der BBC Linz die Gastgeber für die erstplazierten D.C. Timberwolves aus Wien. Das erste Aufeinandertreffen der zwei Teams war eines zum Vergessen da die Young Devils auswärts total überrrumpelt mit 50 Pukten verloren hatten. Nach einer durchwachsenen Trainingswoche stellte sich die Frage, wie das Team nach der schlechten 2. Halbzeit gegen Döbing letzte Woche reagieren würde. Nach der Anfangsminute stand es 2-2. Ab diesem Zeitpunkt gelang es den Timberwolves die Führung zu übernehmen und gaben sie bis zum Ende des Spieles nicht mehr ab. Linz trat ohne Kapitän Philip Kellermayr an und fand keine Antwort auf das aggressive Spiel der Timberwolves. Nach dem ersten Viertel führten die Timberwolves 20-12 aufgrund des starken Spiels von Lukas Ringhofer mit 9 Punkten.
Im zweiten Viertel kollabierte das Heimteam abermals defensiv und offensiv. Die Gäste aus Wien dominierten die Young Devils komplett. Das Heimteam hatte viele Ballverluste und wurden total überollt. Die Timberwolves übertrafen das Heimteam 22-4 und nahmen eine herausragende Führung von 42-16 in die Halbzeitpause.
Die zweite Halbzeit war ein besseres Highlight für Linz, da sie mit Kampfgeist und Elan starteten. Angeführt von einer starken Leistung von Simeun Davidovic passte sich das Heimteam an und hielten stand. Das Heimteam verlor das 3. Viertel 15-14 und legten hiermit den Grundstein für die Chance, den Rückstand noch aufzuholen. Im letzten Viertel machte Davidovic 10 von den gesamt 14 Punkten. Die Timbervolwes spielten den Sieg nach Hause, aber die Young Devils zeigten starken Charakterin der 2. Spielhälfe und setzten ein Momentum für das beginnende Viertelfinale.
Coach Beszcznski nach dem Spiel: "Gratulation an die Timberwolves, sie zeigte wieder warum sie das führende Team in unserer Division sind. Sie dominierten uns absolut in allen Phasen in der ersten Spielhälfte. Wir zeigten zumindest Kampfgeist in der 2. Hälfte und für uns ist es jetzt wichtig, uns auf das Viertelfinaspiel gegen Vienna 87 zu konzentrieren. 

Scorer Linz: Davidovic 23, Xhelili 11, Vilotic 4, Inoa Gil 4, Hinterdorfer 2

Scorer Timberwolves: Lohr 21, Ringhofer 15, Krejcza 13, Redzepovic 10, Stubenvoll 5, Fobi 3, Neubauer 3, Kröss 3, Karian 3, Singh 2

Basket Dukes vs. LZ Vorarlberg  74:51
(24:14, 38:21, 59:41)

Die jungen Klosterneuburger starten wie aus der Pistole geschossen und führen nach 6 Minuten 17:4. Die Gäste können wiederholt durch aggressive Verteidigung zu Ballverlusten gezwungen werden, die postwendend zu einfachen Punkten führen. Nach einer Auszeit stellen sich die Vorarlberger besser auf das Pressing der Dukes ein und mit 24:14 geht es in die erste Viertelpause. Mit starker Defense (die Gäste erzielen in den zweiten 10 Minuten nur 7 Punkte) wird die Führung im zweiten Viertel auf 17 Punkte ausgebaut. Halbzeitstand  38:21 für die Dukes. Nach der Pause wird von beiden Teams die Offensive forciert und LZ Vorarlberg sich bis auf 10 Punkte herankämpfen (47:37 nach fünf Minuten). Die jungen Dukes legen dann einen 9:0 Run hin und vor dem letzten Viertel liegen sie mit 59:41 in Front. Beide Trainer geben jetzt allen Spielern viel Einsatzzeit und die Klosterneuburger beenden schließlich die ÖMS 2017/18 mit einem ungefährdeten 74:51 Heimsieg. Die heurige Saison hat in der ÖMS 7 Siege und 7 Niederlagen gebracht, wobei der Einzug unter die besten Acht denkbar knapp verpasst wurde.

Scorer Dukes: Rabl 19, Schönbäck 14, Koll 9, Bauer 8, Meier 7, Wallisch 6, Vujisic und Lendl je 4, Purkovic 3

Scorer Vorarlberg:  Pitscheider 18, Penker 15, Marceta 8, Schelling 5, Akpinar 3, Brunnhofer 2

WU19

ATUS Gratkorn vs. Basket Flames 65:50
(17:9, 20:12, 16:14, 12:15)

In der ersten Begegnung zwischen ATUS Gratkorn und Basket Flames ergatterten die Gastgeberinnen souverän ihren vierten ÖMS-Sieg dieser Saison. Ab der ersten Minute ging Gratkorn in Führung und baute die ganze erste Halbzeit über einen Polster von +15 Punkten auf, den sie über das restliche Spiel beibehalten, jedoch nicht entscheidend vergrößern konnten. Drei Viertel lang hatten die Gäste aus Wien keine gute Antwort auf die heimische Zone und waren zu Würfen gezwungen, die oft nicht verwertet werden konnten. Die Steirerinnen scorten hauptsächlich durch schnelle Fastbreaks, die zu leichten Körben und raschen Abschlüssen führten. Im letzten Viertel stellte Gratkorn die Defense auf „Man“ um, was zu einigen Schwierigkeiten ihrerseits und deshalb zu leichten Punkten der Basket Flames führte. Der Sieg der Gastgeberinnen war über das ganze Spiel hinweg nie gefährdet und so nehmen sie zwei weitere Punkte in der Tabelle in die nächste Runde mit.

Scorer Gratkorn: Tschandl R. 17, Sill 15, Krisper 12, Knoflach 10, Fellner 7, Scheucher 4

MU19

BC Hallmann Vienna 2013 vs. ece Kapfenberg Bulls 81:50

Nach einem ausgeglichenen Start haben wir uns mit einigen guten Aktionen einen kleinen Vorteil im 1. Viertel erspielt. 
Durch eine sehr gute Defense konnten wir das schnelle Spiel vom Gegner gut kontrollieren. 
In der 1. Halbzeit verwarfen wir einige offene Würfe in der Offense und konnten die Halbzeit mit 40:32 für uns beenden. 
In der 2. Halbzeit blieben wir weiterhin sehr konsequent in der Defense was uns auch mehr Selbstvertrauen in der Offense brachte, wodurch wir wieder einige offene Würfe versenken konnten. Dadurch führten wir am Ende des 3. Viertels mit 21 Punkten und das Spiel wurde praktisch schon vorentschieden. Trotz dieser Führung setzten wir auch im letzten Viertel unser aggressives Spiel fort und das brachte uns am Ende des Spiels eine Führung von 31 Punkten. 
Am Ende war es ein wichtiger Sieg für uns welcher durch sehr gute und konsequenten Leistung aller Spieler hart aber mehr als verdient erarbeitet wurde.

Scorer BC Vienna: Bozic 19, Stojkovic 17, Cvetkovic 16, Olowoyo 16, Makivic 6, Özcan 5, Marinkovic 2

Scorer Bulls: Dvorani 21, Thaqi 12, Magerböck 6,  Zapf 5, Scheidl 2, Plonner 2, Huber 2

Vienna D.C. Timberwolves vs. VKL Vikings 81:56
(22:10, 45:28, 54:39)

Nach einem 5:0-Start gelingt den Wolves zunächst wenig, die Vikings können mit Ballgewinnen auf 8:5 aus ihrer Sicht stellen. Die Timberwolves erfangen sich aber und gehen durch vier Dreipunkter von Paul Rotter innerhalb von zweieinhalb Minuten mit einer 22:10-Führung in die erste Pause. Die Oberösterreicher halten im zweiten Viertel durch Dreier der Tepic-Brüder und Elvir Jakupovic dagegen, die Wölfe verteidigen aber gut und verwandeln ihre Inside-Überlegenheit durch Marko Goranovic und Tomi Belovukovic in einen 45:28-Halbzeitstand.
Das dritte Viertel verläuft etwas kurios: In den ersten fünf Minuten stellen Gabriel Semerl und Co. mit einem 9:0 auf 54:28, in den zweiten fünf Minuten verkürzen die Gäste mit einem 11:0 auf 39:54. Im Schlussabschnitt spielen die Timberwolves souverän - nun fast nur noch mit der Bank - und haben gegen die aggressive Defense der Vikings sehr schöne Lösungen parat. Mit dem Sieg fixieren die Wiener endgültig Rang eins in der Gruppe.

Scorer Timberwolves: Rotter 23, Goranovic 12, Hofbauer 8, Tomaschek 8, Belovukovic 6, Semerl 6, Ringhofer 5, Hörberg 4, Sison 4, Brunner 3, Mazurika 2

Scorer Vikings: Tepic D. 15, Jakupovic 12, Waser 9, M. Blagojevic 8, Tepic G. 8, Gasiorek 2, Sonntagbauer 2

 

SVO Innsbruch vs. WAT 3 Capricorns 76:83
(22:23, 13:16, 27:25, 15:19)

Ein äußerst spannendes Match lieferten sich die beiden Mannschaften, welches mit dem besseren Ende aus der Sicht der Wiener Gäste endete. Sowohl die Capricorns als auch der SVO auf wichtige Spieler verzichten mussten starteten die Teams konzentriert ins Spiel und lieferten sich bis zum Abpfiff einen offenen Schlagabtausch. Im ersten Viertel gelangen den Innsbruckern unglaubliche sechs geglückte Würfe aus der Distanz, was kurzzeitig die Führung bedeutete, jedoch konnten die Gäste gegen Ende hin, das Ruder wieder zurückreisen und mit einem Punkt Vorsprung in die erste Pause gehen. Das zweite Viertel verlief etwas ruhiger und die Teams punkteten hauptsächlich von der Freiwurflinie. Minus vier also zur Spielhälfte aus der Sicht des SVO. Die motivierten Spieler des SVO spürten, dass in Hälfte zwei noch einiges drin war und konnten an die Treffsicherheit von Viertel eins anknüpfen. Wiederum 6 Dreier, allesamt vom gut aufgelegten Davtian, brachten die Innsbrucker auf zwei Punkte heran. Im letzten Viertel spielte die Mannschaft um Kapitän Perani nochmal voll auf Sieg, brachte sich mit unnötigen Turnovern aber selbst in Schwierigkeiten und somit konnten die Capricorns ihre Führung ausbauen und bis zum Schluss verteidigen.

Scorer SVO: Davtian 34, Perani 19, Gassner 4, Bijelonjic 12 Bulut M. 4, Winkler 3

Scorer Capricorns: Telegoy 2, Kujawa 19, Ebner 20, Hellebart 7, Herzog 6, Vucicovic 10, Huzar 3, Zorell 16

 

Basket Dukes vs. LZ Traiskirchen LIONS Young & Wild/BBC Nord 107:70

Die Anfangsphase gehört den Gästen aus Traiskirchen, die nach den ersten 3 Minuten mit 7:0 führen. Doch mit einen Run von 11:0 kommen die Dukes zurück ins Spiel. Die Leistung der jungen Dukes Spieler König und Sacher ist in dieser Phase hervorzuheben, die gemeinsam 20 Punkte scoren. Im zweiten Abschnitt erhöhen die Dukes die Intensität vor allem in der Verteidigung, was die Gastmannschaft zu vielen Ballverlusten drängt. Das Resultat eines solchen Spiels sind viele Fastbreak-Punkte, die der Heimmannschaft einen komfortablen Vorsprung von 22 Punkten bescheren. Der dritte Spielabschnitt bringt einen schönen Basketball vor allem aus der Sicht der Gäste, die den gesamten dritten Spielabschnitt auf Augenhöhe spielen. Nichtsdestotrotz gewinnen die Dukes auch dieses Viertel mit 25:21. Die Dukes spielen das Match souverän zu Ende und gewinnen tatsächlich verdient hoch mit über 30 Punkten Vorsprung mit 107:70. Mit diesem Sieg erobern die Dukes die Tabellenspitze der bisherigen ÖMS vor Oberwart und Graz.

Scorer Dukes: Sacher 21, Girschik 16, Alper Julian 15, König 13, Kolonovics 13

Scorer Lions: Müller 19, Lesny 14, Lisancic 9, Enzersdorfer 8, Pechtl 8

 

Basket Flames vs. FCN Holter Basket Wels 68:59
(12:18, 25:31,52:40,68:59)

The Flames won a not pretty but very important game for the Austrian State championship against FCN Holter Wels on the weekend. After a very bad first half against Wels (only 25 points in 20 min., Shooting 25%). In the 3rd and 4th quarter the Flames picked up the defense pressure and Wels had 14 turnovers to help the Flames to easy baskets. A hard-fought game by Wels and congratulations on the effort.

Scorer Flames: Wrumnig 15, Stepan 2, Wonisch 28; Gagic 6; Petrovic 1; Alagic 16

Scorer Wels: Angerbauer 9; Alifendic 9; Seydl 4; Hintenaus 5; Leindecker 18; Lasinger 14

 

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