Ergebnisse der ÖMS Partien

Nachdem der weibliche Nachwuchs am vergangenen Wochenende spielfrei hatte, standen bei den Jungs insgesamt acht Spiele am Programm. Ergebnisse und Spielberichte der Partien - wie gewohnt - in der ÖMS-Berichterstattung. 

MU16

LZ Salzkammergut vs. UBC St. Pölten 55:101
(12:22, 22:19, 6:29, 15:31)

Die ersten Minuten beginnen mit vielen Fehlern auf beiden Seiten, nach 4 Minuten steht es knapp bei 7:6 für die Gäste aus St. Pölten, danach kommen die Niederösterreicher immer besser ins Spiel und gewinnen das 1. Viertel mit 22:12. Im 2. Abschnitt können die Gastgeber aus dem Salzkammergut mit einer Überraschung aufwarten und es gelingt mit viel Wettkampfeifer mit dem Favoriten mitzuhalten, ja sogar das Viertel in Punkten für sich zu erobern. Verkürzt auf Minus 7 aus Sicht der Hausherren geht es in der Sporthalle Laakirchen bei 34:41 in die Halbzeit. Nach der Pause beginnen die „Angerbauer Festspiele“. Er ist für das Team des LZ Salzkammergut kaum zu halten und der Spieler der St. Pöltner wird immer mehr zum dominanten Faktor für seine Mannschaft. Bereits im 3. Viertel besiegeln die Niederösterreicher mit einem Vorsprung von 40:70 einen sicheren Sieg. Eine Draufgabe von sechs Dreiern in Folge von Felix Angerbauer, bei der „Endabrechnung“ verbuchte er insgesamt 51! Pkt., machten die 55:101 Niederlage noch deutlicher.

Scorer Salzkammergut: Fürtbauer 12, Brettbacher 12, Söllner 10, Baudisch 9, Gratz 6, Widholm 5, Mehic 1
Scorer UBC St. Pölten: Angerbauer 51, Ugodi 15, Obradovic 13, Steidl 12, Ziegler 6, Schütz 4

 

 

LZ Vorarlberg vs. WAT 3 Capricorns 66:80
(19:15, 25:41, 47:59)

Zu Beginn fanden beide Teams schnell ihren Rhythmus, aber die Gäste lagen zunächst vorne. Trotzdem gingen die Hausherrein mit einer kleinen Führung ins 2. Viertel. Dort legten die Wiener einen 15:0-Lauf hin, dem die Vorarlberger aufgrund der kurzen Rotation und der frühen Foulprobleme von Pitscheider wenig entgegenzusetzen hatten. Der Vorteil am Low-post und die dadurch frei werdenden Distanzschützen waren die größten Vorteole der Gäste. Nach dem Wechsel kamen die Vorarlberger mit großer Intensität zurück und konnten den Vorsprung auch reduzieren. Doch die Wiener ließen die Hausherren nicht näher als 10 Punkte herankommen. Auch im letzten Viertel kämpften die Gastgeber weiter, fanden aber kein Mittel die Offensive des Gegners zu stoppen. Insgesamt lieferten sich beide Teams ein sehenswertes Basketballspiel.

Scorer LZ Vorarlberg: Erath F. 24, Feo 14, Erath L. 12, Akpinar 6, Gmeiner 8, Jovicic 2.
Scorer Capricorns:  Ferenkak 16, Hanoman 14, Dobos 9, Kamendoliv 9, Bauer 14, Kunz 8, Holoubek 6, Petritsch 5

 

KOŠ Celovec vs. UBSC IPROT JUNIORS  58:83
(17:32; 25:48; 37:69)

Diesmal war nichts zu holen für KOŠ Celovec gegen den absoluten Favoriten aus Graz, der mit der kompletten Mannschaft antrat. Vor allem im zweiten Viertel spielte die heimische Mannschaft völlig unter ihrem Niveau und produzierte etliche  Ballverluste bzw. Fehlwürfe. Gerade in dieser Phase nützten die körperlich überlegenen Grazer ihre Chance und zogen uneinholbar davon. Graz hat dieses Spitzenduell absolut verdient gewonnen.

Scorer KOS: Pasterk 23, Dena 14, Seher S. 5, Kropf 5, Kunčič Mat. 4, Ogris 4, Mazaris 3.
Scorer UBSC: Drozdovsky L. 23, Siegmund 17, Drozdovsky B. 12, Ali 12, Wess 11, Derado 4, Babyle 2, Dalla-Via 2;

LZ Vorarlberg vs. LZ Salzkammergut 85:43
(21:8, 39:24, 60:34)

Das LZ Vorarlberg nützt von Beginn an die Fehler der Gäste aus und geht rasch mit 13:2 in Führung. Vor allem mit vielen Fastbreaks können die Vorarlberger scoren. Nach dem 1. Viertel führen die Gastgeber mit 21:8. Auch im 2. Viertel ändert sich am Spielverlauf nicht viel. Die Vorarlberger kommen ins Laufen, die Gäste treffen drei Dreipunkter, aber  in der 19. Minute führt der Gastgeber bereits mit 39:19 klar.  Das 3. Viertel können die Gäste ausgeglichen gestalten, aber im letzten Abschnitt legen die Mannen von Coach Gomez noch einen Zahn zu. Mit einem 12:2-Lauf in den ersten drei Minuten entscheiden sie das Spiel frühzeitig.

Scorer LZ Vorarlberg: Erath Felix 18, Jovicic 16, Erath Luis 13, Akpinar 12, Feo 11, Pitscheider 8, Gmeiner 4, Üzel 3.
Scorer LZ Salzkammergut: Söllern 14, Söllner 9, Zuachte 4, Fürtbauer 6, Mehic 2, Bretgoder 8.

 

MU19

UBSC Vogl&Co Juniors vs. LZ Salzkammergut 74:78
(65:65/ 54:52/30:35/ 18:15)

Das erste Viertel verlief sehr intensiv und ausgeglichen. Beide Teams zeigten eine starke Defenseleistung, doch die LZler scorten sich mit einem 7:0 Run in die Viertelführung. Im 2ten Abschnitt dominietrten die Gmundner und setzten sich zeitweise mit+10 ab, ehe die Juniors noch einen Endspurt zur HZ hinlegten. Im 3ten Viertel bäumten sich die Grazer wieder auf und zeigten eine agressive Defenseleistung,die sie wieder näher heranbrachte. Auch in der Offense scorte man sicher und so ging es mit +2 für die Juniors in das letzte Viertel.Hier wogte das Spiel hin und her, ehe die Gmundner 30 Sekunden vor dem Ende mit +4 in Front lagen. Miles scorte noch zum 63:65 aus Sicht der Grazer.Die Gmundner hatten 4 Sekunden vor dem Abpfiff Ballbesitz , doch sie verloren den Ball an J. Miles , der die Grazer in die Overtime brachte. In der Overtime zogen die Oberösterreicher mit einem 10:2 unaufhaltsam davon. Bei den Juniors schwanden auch langsam die Kräfte und so gelang deM LZ ein verdienter Sieg!

Scorer UBSC: Miles 17, Krasser 15, Yovitsoski 13, Dalla-Via 12, Müller 7, Zimmermann 5, Zaunschirm 3
Scorer LZ Salzkammergut: Diener 19, Hofinger 18, Blagojevic S. 16, Hödl 13, Blagolevic M.  10, Leiss 2

 

BBC Young Devils Linz AG vs. datasys BBC Nord Dragonz 95:77
(28:19, 48:33, 72:51, 95:77) 

Das Spiel startet ausgeglichen. In einem offenen Schlagabtausch ist der Spielstand bis zur fünften Spielminute unentschieden. Danach jedoch gelingt es den Gästen aus Eisenstadt mit einer Serie von Dreipunktwürfen abzusetzen. Im ersten Viertel treffen die Dragonz gleich 5 mal aus der Distanz. (19:27) Im zweiten Viertel gelingt es den Gästen auch in der Defense die Gastgeber unter Druck zu setzen. Viele Bälle gehen so verloren und der Vorsprung wächst bis zur Halbzeit auf 15 Punkte. (32:47) Auch nach der Halbzeitpause können die Eisenstädter ihre körperliche und spielerische Überlegenheit ausspielen. Die Gastgeber aus Linz können nicht ausreichend dagegen halten und verlieren auch das dritte Viertel. (50:72). Das letzte Viertel können die Linzer dann allerdings für sich entscheiden, was am Ausgang des Spieles nichts mehr ändert. Eine beeindruckende Trefferquote der Dragonz hinter der 3-Punktelinie von über 60 Prozent und 9 Treffern aus der Distanz, aber auch zu wenig Druck der Young Devils am Ball führen zum verdienten Sieg der Gäste aus dem Burgenland. Endstand 77:95 aus der Sicht der Gastgeber.

Scorer Linz: Xhelili 20, Davidovic 17, Waldhör 11, Vilotic 9, Samek 5, Zoric 4, Wanjala 4, Hinterdorfer 3, Kremenovic 3, Zingfa 1.
Scorer Dragonz: Nemcec 22, Knor 20, Selakovic 14, Pieringer 12, Nagy 10, Trukesitz 6, Dvorak 4, Ljuboja 3, Wilfing 2.

 

 

Oberwart Gunners vs. Basket Dukes 77:72
(24:22, 23:20, 13:10, 17:20)

Das Spiel eröffnen die Gäste mit einem Dreier, und auch die folgenden Punkte scoren die Dukes aus der Distanz. Bis in die letzte Minute des Viertels sind es dann auch die Klosterneuburger, die knapp voran liegen. Doch schließlich gehen die Young Gunners mit plus zwei in die erste Pause. Auch im weiteren Verlauf bleibt die Begegnung knapp. Die Oberwarter liegen nun zwar voran, können sich aber nicht klar absetzen. In der emotionalen Partie erspielen sich die Hausherren bis zur Pause einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Nach Seitenwechsel starten die Heimischen besser, bauen den Vorsprung auf plus zwölf aus. Doch bis zum Ende des Viertels verkürzen die Gäste wieder auf minus acht. Hitzig geht es auch ins letzte Viertel. Bis eine Minute vor Ende halten die Young Gunners einen komfortablen Vorsprung von zehn Punkten. In der Crunch-Time punkten dann aber die Gäste zweimal für zwei und einmal für drei und verkürzen auf minus drei. Doch die letzten Punkte gehen auf das Konto der Oberwarter und so feiern die Young Gunners im Rückspiel die Revanche für die bisher einzige Niederlage und gewinnen mit plus fünf.

Scorer Gunners: Blazevic 17, Abou-Ahmed 13, Cortie 12, Simmel 12, Reiterer 12, Hodzic 8, Horvath 3
Scorer Dukes: Alper 21, Girschnik 21, König 16, Heilmann 12, Vrabac 1, Lukijanovic 1

BBU Salzburg vs. datasys BBC Nord Dragons
67:109 (17:32; 35:65; 49:88)

Salzburg startete gut ins Erste Viertel und konnte gegen eine große Aufstellung der Dragons durchaus mithalten. Doch die tiefe Bank der Gäste setzte der Heimmannschaft mehr und mehr zu und so ging das Erste Viertel dann doch mit 17:32 klar an die Gäste. Beide Coaches waren aber nicht mit dem Spielverlauf zufrieden, so kam es dazu dass sowohl Salzburg als auch BBC Nord bereits im Ersten Viertel beide Timeouts aufbrauchten und nun im 2. Viertel ohne auskommen mussten. Es zeichnete sich ein ähnliches Bild wie im Ersten Viertel, die Burgenländer waren körperlich um einiges stärker und nutzten ihre Größenvorteile besonders unter dem Korb aus, satte 75% der Punkte gelangen den Burgenländer unter dem Korb, es war den Salzburgern nicht möglich mit neu gewonnener Offense und in der Kürze etwas dagegen zu halten. Am Ende der Ersten Halbzeit stand es 35:65 für die Drachen aus dem Burgenland. Coach Baldenko und Coach Mitchell fanden offenbar passende Worte in der Halbzeit, denn Salzburg kam aggressiv aus der Kabine wieder so gelang es ihnen mit einer guten Defense den Gegner etwas auf Trab zu halten, aber der Vorsprung war bereits zu groß. Am Ende gewann BBC Nord verdient gegen eine Ersatzgeschwächte und körperlich Unterlegene junge Truppe aus Salzburg mit 67:109. Erstens Gratulation an die Gäste aber auch an die Mannschaft, zwar habe man verloren aber ich denke wenn wir vollständig gewesen wären und auch körperlich mehr dagegen gehabt hätten, wäre dieses Spiel vielleicht nicht anders aber enger ausgegangen. Wir haben hier sehr junge Spieler die sich an dieses Niveau erst herantasten müssen und wir wollen ihnen hier Woche für Woche die Möglichkeit dazu geben. Ich denke der Trainer kann stolz auf die Jungs sein, wir arbeiten weiter daran die Fehler auszumerzen so Randy Jordan.

TItelfoto (c): Klaus Ingomar-Kropf

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