FCN Baskets Wels krönen sich zum MU14 ÖMS-Meister

FINALE

FCN Walter Baskets Wels vs. Basket Dukes 93:60


Erstmals steht ein Team der FCN Baskets Wels im Finale einer Staatsmeisterschaft. Der Gegner? Die Nummero uno in der Österreichischen Basketball-Nachwuchsszene. Größen wie Damir Zeleznik und Ramis Suljanovic statten der FCN Arena als Unterstützung ihrer bei den Dukes spielenden Jungs einen Besuch ab. Knapp 400 Fans tummeln sich in der Halle, die Fangruppen beider Teams sollten dieses Spiel zu einem stimmungsvollen Erlebnis machen. Die Dukes als Favorit, die Baskets mit dem Heimvorteil im Rücken. Wer wird österreichischer Meister 2018?

Die FCN Walter Baskets starten mit 2 Punkten, die Dukes antworten stark. Die Anfangsminuten sind ausgeglichen, beide Teams können ihre Angriffe erfolgreich abschließen. Angefeuert von den lautstarken Fans spielen sich die Baskets dann aber in einen Rausch und zeigen starken Basketballsport. Die Ausgeglichenheit des Teams vom Halbfinale setzt sich im Endspiel fort. Bei 12:8  ruft Coach Hopp seine Dukes zum ersten Time-Out. Doch Söllner findet auf der Walter-Bank die besseren Worte und sein Team zieht auf 24:11 davon. 2 Freiwürfe der Niederösterreicher stellen den Spielstand nach Q1 her (24:13). Nach Wiederbeginn vorerst ein unverändertes Bild. Die Baskets fighten um jeden Ball und schließen vorne erfolgreich ab. 36:20 führt der FCN nach rund 15 Minuten. Dennoch sieht Coach Söllner Handlungsbedarf und bittet zur Besprechung. Diesmal aber zeigt es bei den Dukes Wirkung, denn sie starten in eine starke Schlussphase der ersten Halbzeit. Während die Baskets ihre Würfe in dieser Phase nicht treffen und nur noch 4 Punkte scoren können, schreiben die Klo‘burger weitere 12 Punkte auf ihr Konto und gewinnen das Viertel mit +3. 40:32 lautet der Halbzeitstand - das Spiel ist wieder offen, die Baskets gehen doch etwas nachdenklich in die Kabine, die Dukes haben wieder größere Hoffnung.

Doch diese sollte nach Wiederbeginn rasch zerstört werden. Mit starker Einzel- und Teamdefense werden Steals geholt und schwierige Abschlüsse der Dukes erzwungen. Die FCN Walter Baskets ziehen wieder davon. 53:34! Ein 13:2 Lauf in nur 3 Minuten bringt die Welser wieder in eine beruhigende Lage. Aber die Gäste geben nicht auf und antworten mit einem 7:0. Die Baskets fokussieren sich wieder und nehmen die Duelle an, so finden sie rasche wieder in die Spur und übernehmen das Kommando. 9 Punkte in der letzten Minute des Viertels bringen die endgültige Vorentscheidung. 70:49 !

Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt, die Entscheidung gefallen, rund 400 Spieler, Betreuer und Fans warten nur noch auf die Schlusssirene. Die Stimmung in der FCN Arena kocht über, die Dukes kämpfen zwar bis zur letzten Sekunde, haben aber die Überlegenheit der FCN Walter Baskets am heutigen Tage akzeptiert. Coach Hopp und seine Jungs können wirklich stolz auf Ihre Leistung sein, technisch sehr sauberer wurde gezeigt und eine verdiente Silbermedaille erspielt.

Der STAATSMEISTER und Gewinner der GOLDMEDAILLE:

F C N   W A L T E R   B A S K E T S   W E L S

Für den FCN der sportlich größte Erfolg in der jungen Vereinsgeschichte - im 2. Jahr der Teilnahme an den ÖMS bereits der erste Staatsmeistertitel. Die FCN Walter Baskets Wels beenden die Saison sowohl im OÖ Landesverband als auch in der ÖMS ungeschlagen und dürfen sich verdient Österreichischer Staatsmeister nennen!

Scorer FCN: Kovacevic 28; Stuprich 23; Gatterbauer 13; Pieringer 12; Anitei 6; Draganovic 5; Bartl, Lauss 3

Scorer Dukes: Schönbäck 20; Rabl 14; Meier, Zeleznik 8; Suljanovic 5; Camagni 3; Lendl 2

 

Zum MVP des Finalturniers wurde verdient Samuel Gatterbauer – FCN  Baskets Wels gewählt.

Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung!

 

SPIEL UM PLATZ 3

WAT 3 Capricorns vs. Basket Flames 80:82

Das Spiel um die Bronzemedaille sollte sich zu einem Krimi entwickeln. Unglaubliche 23-mal sollte die Führung wechseln, ertönt eine Sirene sind die Flames aber stets voran. Den ersten Abschnitt können sie mit 19:16 für sich entscheiden, zur Halbzeit führen sie mit 33:29. Nach einem starken Start ins 3. Viertel scheint eine kleine Vorentscheidung gefallen – 42:29. Bei 53:38 nach 26 Minuten hätten wohl nicht mehr viele auf die Capricorns gesetzt, aber angefeuert von vielen mitgereisten Fans starten sie eine furiose Aufholjagd.  Mit einem 11:2 machen sie das Spiel wieder spannend. Nach 32 Minuten gelingt sogar der neuerliche Führungswechsel. Ab jetzt entwickelt sich ein Spiel auf Messers Schneide, wobei die Steinböcke die knappe Führung nicht mehr aus der Hand geben. 1 Minute zu gehen, die Flames mit 74:77 im Hintertreffen, 4 Punkte im Gang 78:77 Flames, doch WAT 3 trifft erneut zur +1 Führung. Als die Flames dann zwei Freiwürfe verwerfen und im Gegenzug zumindest einer getroffen wird, ist die Hoffnung bei den Capricorns-Fans groß. Seit Minuten spielt bei den Flames nur noch ein Spieler, diesmal erfolgreich, denn er penetriert, wird gefoult und trifft beide von der Linie. 8 Sekunden zu gehen – unentschieden, Einwurf Capricorns. Können sie die Chance auf Bronze verwerten oder geht es in die Verlängerung? Plötzlich ein Pfiff – die Refs geben in dieser Situation tatsächlich unerlaubte Ballführung. Während das Publikum noch lautstark aber natürlich erfolglos protestiert, nehmen die Flames das Spiel wieder auf und erzielen 2 Sekunden vor Schluss den Korb, der Ihnen die Bronzemedaille verschafft. Ein dramatisches Finale des Spieles um Platz 3 – wir gratulieren die Basket Flames Wien zu Platz 3 der österreichischen mU14 Meisterschaft.

Scorer WAT 3: Bauer 31; Kunz 28; Holoubek, Petritsch 6; Mahrhofer 3; Mares, Chavanee 2; Heigl 1

Scorer Flames: Dukic 45; Repka 10; Halmer 8; Mitrovic 5; Kroiss, Mayr 4; Rankovic, Krnjic, Mossiv 2

 

SEMIFINALE

FCN Walter Baskets Wels vs. WAT 3 Capricorns 100:64

Aufwurf zum ersten Halbfinale zwischen den FCN Walter Baskets Wels und den WAT 3 Capricorns Wien. Rund 250 Fans wollen den FCN ins Finale treiben. Die Baskets gehen rasch 6:0 in Führung. Beim Stand von 12:3 haben bereits 5 Welser gescort – ein Zeichen für die Ausgeglichenheit der Söllner/Stephan-Truppe. Diese spielen weiter groß auf und zeigen attraktiven Teambasketball. Auch defensiv agieren sie stark und können mit 30:15 in die erste Viertelpause gehen. Im zweiten Abschnitt ändert sich am Spielverlauf nichts, die Walter Baskets können vorne weiterhin hochprozentig punkten und defensiv bleibt die Intensität hoch. Die Capricorns fighten tapfer, müssen aber bereits in der ersten Halbzeit den Traum vom Finale ad acta legen. Zu überlegen agieren die Welser und haben auf jeden guten Spielzug der Wiener die noch bessere Antwort. Der Halbzeitstand von 60:32 spricht wohl Bände. Nicht nur die Quote von der Freiwurflinie in der ersten HZ – 73 % bei den FCN Walter Baskets, 33% bei den Steinböcken ist hierfür verantwortlich. Mit der haushohen Führung im Rücken schalten die Baskets in der zweiten Halbzeit ein, zwei Gänge zurück und sparen Kräfte für das Grande Finale am Sonntag. Die Wiener zeigen weiterhin ein ausgeglichenes Teamspiel; ebenso wie bei den Welsern sticht kein Spieler wirklich aus einem starken Kollektiv hervor. 23:17 endete das 3. Viertel. Den Sieg zum Greifen nah können die Spieler und Fans die Schlusssirene nicht mehr erwarten. Die Fans sind aus dem Häuschen und feiern die Jungs in der letzten Spielminute mit Standing Ovations. In dieser gelingt dann auch noch der vielumjubelte „Hunderter“. Die WAT 3 Capricorns spielen am Sonntag um Bronze, die FCN Walter Baskets Wels stehen im Finale!

Scorer FCN: Gatterbauer 22; Stuprich 21; Kovacevic 15; Pieringer 14; Pils 9; Draganovic 8; Anitei 7; Bartl 4

Scorer WAT 3: Mahrhofer 12; Holoubek, Petritsch 9; Bauer 8; Chavanee, Marinkovic 6; Trautmannsdorf 5; Schuch 4; Bernhard 3; Kunz 2

Basket Dukes vs. Basket Flames 70:61

Halbfinale 2 – Baskets Dukes Klosterneuburg gegen die Basket Flames aus Wien. Ein Spiel mit vielen Führungswechseln nach langen Läufen bekommen die Fans in der FCN Arena zu sehen. 7 Minuten lang geht es hin und her, hier und dort wird gescort. Doch beim Spielstand von 15:14 zünden die Klosterneuburger den Turbo und ziehen trotz vergebener Chancen von der Freiwurflinie bis zum Viertelende auf 24:14 davon. Der Gold-Favorit dürfte nun seiner Rolle gerecht werden. Nach Wiederbeginn antworten die Flames mit 5 schnellen Punkten, die Dukes beantworten das jedoch mit 6 in a row. Nach einigen ausgeglichenen Minuten geht bei ihnen aber nicht mehr viel zusammen und die Flames können bis zur Halbzeit ausgleichen, obwohl sie in diesen 3 Minuten ganze 7(!) Freiwurfchancen ungenutzt lassen. Das Spiel ist wieder offen, die Klo’burger antworten zu Viertelbegin stark, die Flames im Anschluss noch stärker  - mit einem 11:0 gehen sie mit 48:43 erneut in Führung von der sie 3 Punkte in den Schlussabschnitt mitnehmen können. In diesem schlägt aber das Klosterneuburger Kollektiv zu. Kontinuierlich scoren die Dukes mit Teamplay, während bei den Flames die Verantwortung nicht geteilt wird und die 1:5 Penetrations erfolglos bleiben. So wird aus der 58:52 Führung in den letzten 6 Minuten eine doch noch deutliche 61:70 Niederlage und die Flames treffen im kleinen Wiener-Finalderby tags darauf auf die Capricorns. Die Favoriten auf die Goldmedaille stehen gegen die FCN Walter Baskets Wels im Finale und spielen um den Staatsmeistertitel.

Scorer Dukes: Rabl 22; Suljanovic 20; Schönbäck 19; Zeleznik 6; Camagni 2; Alafriz 1

Scorer Flames: Dukic 22; Mitrovic 15; Repka 9; Rankovic 6; Krnjic 4; Halmer, Mayr 2; Kroiss 1

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