ÖMS-Ergebnisse

MU16

In dem „Nachtragsspiel“ im Viertelfinale qualifiziert sich UBC St. Pölten als letztes Team für das Final Four.

UBC St. Pölten – ece Kapfenberg Bulls 79:62 (40:39)

Topscorer: Mbemba 25, Angerbauer 24 bzw. Ablaasser 20, Zapf 12

Nach dem knappen Hinspiel in Kapfenberg vor 4 Tagen ging der UBC St. Pölten mit einem kleinen Polster von 6 Punkten in dieses Rückspiel. Und von Beginn an entwickelte sich ein wahrer Playoff Fight.

Zunächst konnte sich kein Team absetzen, der UBC konnte ein paar mal schöne Punkte am Korb herausspielen, die Bulls antworteten jedoch mit Shots von außen, 7:9 nach 6 Spielminuten. Ein schneller 8:2 Run des UBC sorgte dann für die erste etwas höhere Führung im Spiel, jedoch konterte Kapfenberg mit einem eigenen 9:0 Lauf und konnte sich somit die Führung knapp vor Viertelende zurückholen- 17:20 nach zehn gespielten Minuten.

Und die Bulls konnten ihr Momentum zunächst mitnehmen, nach drei schnellen Körben stand es plötzlich 19:27. Doch der UBC hatte nun die Antwort, ein 12:2 Lauf später war das Spiel wieder offen. Bis zur Halbzeit tauschten beide Teams dann noch Körbe aus und somit ging der UBC mit einer denkbar knappen 40:39 Führung in die Pause.

Vor allem die Defense der Gastgeber kam dann stark verbessert aus der Kabine und so ließ der UBC St. Pölten in den folgenden zehn Minuten nur mehr 7 Punkte zu. Und weil auch im Angriff schlussendlich ein paar Distanzwürfe fielen konnten die St. Pöltner erstmals im Spiel eine zweistellige Führung herausarbeiten- 56:46 nach 29 Spielminuten. In einer turbulenten Schlussminute konnte dieser Vorsprung dann sogar noch auf 62:46 erhöt werden.

Im Schlussabschnitt versuchten die jungen Bulls mit viel Herz nocheinmal alles um das Comeback zu schaffen, der UBC St. Pölten zeigte jedoch keine Nerven und konnte den Antsurm routiniert abwehren, Endstand im Sportzentrum NÖ 79:62.

Somit konnte der UBC St. Pölten beide Spiele für sich entscheiden und nach einer intensiven und hochklassigen Viertelfinalserie ins Final Four aufsteigen.

WU19

DBB LZ OÖ Linz-Wels – Vienna United/PSV 62:53 (41:21)

Topscorer: Ganhör 24, Führer 15 bzw. Heiss 17, Schönthaler 12

Nach dem Titelgewinn beim Wiener Osterturnier, traf der DBB LZOÖ Linz Wels auf das Team Vienna United/PSV, das sie dort im Semifinale besiegt hatten. Das Semifinale war ein harter Kampf für den DBB und Vienna United wollte mit dem heutigen Spiel in der Tabelle Schritte nach vorne setzen.

Im ersten Viertel zeigte sich der DBB in der Form wie in Wien und erspielte in den ersten 9 Minuten eine 22-0 Führung. Der DBB attackierte gekonnt und spielte eine hervorragende Verteidigung, was sich in einer 24-4 Führung zum Ende des Viertels wiederspiegelt.

Im zweiten Viertel versuchte Vienna United sich zurück ins Spiel zu kämpfen und schaffte zur Halbzeit die Führung des DBB bei 41-21 zu halten. Das Heimteam wie auch die Gäste konnten viele Möglichkeiten nicht zu ihren Gunsten nützen und das Spiel nicht in die eine oder andere Richtung lenken.

In der zweiten Spielhälfte hörte das Gastgeberteam aus Oberösterreich auf, Basketball zu spielen und die Gegner aus Wien machten einen guten Job, sich auf 8 Punkte Rückstand mit 2 Minuten restlicher Spielezeit im 4. Viertel zurück zu kämpfen. Die Führung des Heimteams durch einen schnellen Spielbeginn war unterstützt durch wichtige Treffer in kritischen Situationen durch Selina Führer und Lisa Ganhör ausreichend, den Sieg zu sichern und somit auch den dritten Platz in der Tabelle.

Coach Beszczynski nach dem Spiel: “Wir begannen wie geplant, erzielten eine große Führung und hörten dann aber zu spielen auf. Hut ab vor Vienna United für das Comeback in der 2. Hälfte. Sie spielten hart und zeigten uns die Grenzen auf. Wir haben nicht das getan, was man bei einer derartigen Führung in der zweiten Spielhälfte tun sollte und wenn man dann so spielt, wie wir es getan haben, werden Spiele plötzlich sehr eng. Wir nehmen den Sieg als eine Erfahrung und stellen uns nun der nächsten Herausforderung am Samstag gegen UBI Graz zu Hause.“

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