ÖMS-Ergebnisse vom Wochenende

In den U19-Bewerben stehen seit dem Wochenende die Teilnehmer an den Final Four-Turnieren fest. Die Titel werden am 25./26. Mai ausgespielt.

In der MU19 sind die Oberwart Gunners, Raiffeisen Flyers Wels, Vienna D.C. Timberwolves und Basket Dukes dabei.

In der WU19 haben sich die Vienna D.C. Timberwolves, Basket Flames, DBB LZ OÖ Linz-Wels und Vienna United/PSV qualifiziert.

MU19

Oberwart Gunners – BBC Nord Dragonz 104:53 (63:33)

Topscorer: Horvath, Simmel je 18 bzw. Nemcec 14, Knor 13

Von Beginn weg kontrollieren die Young Gunners das Spiel. Bereits im ersten Viertel können sie sich – nicht zuletzt wegen einer sehr guten Quote von außen – deutlich absetzen (38:16). Bis zur Pause erhöhen die Oberwarter den Vorsprung auf plus 30. Mit starker Verteidigung setzen die Gunners die Gäste fortwährend unter Druck und punkten immer wieder aus Ballgewinnen und Schnellangriffen. In der zweiten Halbzeit lassen die Gastgeber nur noch 20 Punkte des BBC Nord zu, während sie selber weiter erfolgreich punkten. Die Oberwarter zeigen eine tadellose Teamleistung, 55 der 104 Punkte kommen in der heutigen Begegnung von der Bank.
Der zweite Viertelfinalsieg beschert den Young Gunners einen ungefährdeten Einzug ins Final Four.

UBC St. Pölten – Raiffeisen Flyers Wels 83:86 (37:43)

Topscorer: Kaltenbrunner 35, Angerbauer 14 bzw. D. Tepic 22, Letic 20

Nach der klaren Hinspiel Niederlage brauchte der UBC St. Pölten ein perfektes Spiel gegen die Flyers Wels um noch vom Aufstieg ins Viertelfinale träumen zu können.

Das Match startete dann auch mit sehr hohem Tempo und der UBC holte sich die erste Führung des Spiels, 6:2 nach zwei Minuten. Doch dann fand auch Wels seinen Rhythmus, traf einige Triples und konnte die Führung zurückholen. Der UBC suchte weiterhin schnell den Abschluss, jedoch vor allem von außen gingen nun einige Würfe an den Ring, dies gab den Flyers die Möglichkeit in ihr gefährliches Transition Spiel zu kommen und so ging es mit 17:27 in die erste Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt fand der UBC dann wieder einen besseren offensiven Rhythmus gegen die Zonenverteidigung der Gäste und somit konnte der Rückstand bis zur Halbzeit wieder auf 37:43 verkürzt werden, auch weil die Defense nun besser stand und die Welser von Downtown etwas abkühlten.

Auch wenn das Spiel nun wieder offen war, der Seriengewinn lag noch in weiter Ferne und so versuchten die jungen St. Pöltner noch einen letzten Ansturm. Die Pace war in dieser Phase des Spiels sehr hoch und tatsächlich eroberte sich der UBC einen kleinen Vorsprung (56:53 nach 28 Minuten), die letzten zwei Minuten des Viertels gehörten jedoch wieder den Welsern und so ging es mit 62:62 in den letzten Abschnitt.

Hier ein ähnliches Bild wie in Abschnitt drei, zunächst der UBC mit Vorteilen (78:72 nach 37 Minuten), doch die Welser erarbeiteten sich in der Folge ein ums andere mal den Gang an den Charity Stripe, verwandelten hier 8/9 in den letzten Minuten und konnten das Spiel von der Linie nochmals drehen, auch  weil die Gastgeber einige gute Wurfchancen ausließen und nur mehr 4 Punkte scoren konnten.

Am Ende gewannen die Flyers Wels ein spannendes, schnelles Spiel mit plus 5- 83:88.

Insgesamt auch hochverdient ist der Aufstieg der Raiffeisen Flyers Wels ins Final Four, welche schon im Heimspiel den Grundstein dafür legten und auch im Auswärtsspiel mit einer guten Leistung keinen Zweifel mehr über den Ausgang der Serie aufkommen ließen, auch wenn ihnen der UBC St. Pölten mit einer beherzten Leistung zumindest in Spiel zwei noch einmal alles abverlangte.

Basket Flames – Vienna D.C. Timberwolves 69:97 (33:46)

Topscorer: Wrumnig 20, L. Gagic 16 bzw. Pietersen 27, Balvan 14

Nach dem deutlichen Hinspiel im Wolves Dome vorige Woche gingen die DC Timberwolves mit einem enormen Vorsprung von 40 Punkten in dieses Rückspiel. Die Basket Flames konnten am Anfang des ersten Viertels mit guter Defense und viel Energie auf 10:5 stellen, doch konnten die Wolves zum Viertelende auf 17:17 ausgleichen. Ab dem zweiten Viertel schlichen sich vermehrt Ballverluste und Defensefehler ins Spiel der Flames ein, wodurch die Wolves oft zu leichte Punkte kamen, folgedessen konnten die Wölfe zur Halbzeit auf 33:46 davonziehen.

Nach der Pause kamen die Donaustädter nochmal um eine Spur aggressiver und fokussierter aus der Kabine und konnten den Vorsprung auf Plus 28 ausbauen, Stand Ende des dritten Viertels 49:77. Im letzten Abschnitt war dann das Spiel beider Teams ausgeglichen, wodurch sich an der Differenz nicht mehr viel änderte, Endstand 69:97 für Dc Timberwolves.

 UDW Alligators – Basket Dukes 75:87 (34:44)  

Topscorer: A. Wittmann 15, Marek 14 bzw. Girschik 22, Sacher 19

Nach dem -10 im ersten Spiel wollten die Alligators zu Hause den Turnaround schaffen und dementsprechend startete man wie aus der Pistole geschossen mit einem 10:0 Run in den ersten 2,5 Minuten. Das Timeout von Dukes Headcoach Zeleznik zeigte jedoch Wirkung und Klosterneuburg kam langsam besser ins Spiel. Der erste Abschnitt gehörte mit 21:17 dennoch den Alligators.

In Viertel 2 war der Start genau das Gegenteil vom ersten Abschnitt – die Dukes waren wesentlich fokussierter und legten einen 0:7 Run aufs Parkett und zwangen bei 24:21 Alligators Coach Hofer zur Auszeit, Jan Kvasnicka konterte 2x vom Dreier, ehe die Dukes über Heilmann, Alper und Sacher weiter davonziehen konnten, während Wlasak auf Seiten der Alligators etwas dagegen hielt – zur Pause führten die Dukes bereits mit 34:44.

In Halbzeit 2 wollten die Alligators das Spiel nochmals drehen und konnten über Marek punkten. Doch die Dukes hatten immer die richtige Antwort parat und scorten von außen u.a. über Girschik oder auch unter dem Korb – 52:67 vor dem letzten Viertel.

Hier traf  Alex Wittmann auf Seiten der Alligators rasch 2 Dreier, doch Sacher und Girschik konterten immer wieder aus dem Feld, so dass der Vorsprung der Dukes konstant über 10 Punkte blieb. Am Ende rotierten beide Teams nochmals viel und Klosterneuburg konnte mit einem 75:87 auch das zweite Spiel gewinnen und steht verdient im Final Four, wo nun die Vienna D.C. Timberwolves warten.

WU19

DBB LZ OÖ Linz-Wels – UBI Graz 20:0

UBI Graz hatte wegen Verletzungen und Erkrankungen weniger als fünf Spielerinnen zur Verfügung und musste auf ein Antreten verzichten

Basket Flames – WAT 3 Capricorns 69:48 (33:32)

Topscorerinnen: Popp 24, Rehberger 13 bzw. Rabitsch 13, Keller 12

Im letzten Spiel des ÖMS Grunddurchganges trafen die Basket Flames auf die WAT 3 Capricorns. Die Flames hatten ihr Ticket für das Final Four als Zweitplazierte schon gesichert und waren für das heutige Match deshalb klar in der Favoritenrolle.

Im ersten Viertel macht sich bemerkbar, dass die Flames diese Woche schon mehrere Spiele in den Beinen hatten. Nur sehr zwanghaft können sie fast ausschließlich über die Außenspieler scoren. Die Capricorns hingegen spielen flüssig, verwerten ihre Chancen hochprozentig und können nach den ersten zehn Minuten mit +2 in Führung gehen. Das zweite Viertel gestaltet sich ähnlich. Keines der beiden Teams kann sich absetzen. Die Punkte werden auf beiden Seiten vor allem durch Würfe oder Fastbreaks erzielt. Nach der Halbzeit scheinen die Flames endlich ins Spiel gefunden zu haben. Auch die Inside Players beteiligen sich nun mehr am Spielgeschehen. So kann sich die Heimmannschaft einen souveränen 17 Punkte Vorsprung herausspielen. Das letzte Viertel verläuft wieder etwas ausgeglichener. Letztendlich gewinnen die Basket Flames mit einem Endstand von 69:48.  

Vienna United/PSV – Vienna D.C. Timberwolves 43:89 (19:47)

Topscorerinnen: Schönthaler 14, Schaber 9 bzw. Dumancic 18, Pammer 17

In der letzten Runde der regulären Meisterschaft empfing Vienna United am Sonntag die Vienna DC Timberwolves. Beide Teams konnten an diesesm Tag ihre Starting Five Inside Spielerinnen nicht aufbieten. Der Start lief auf Seiten der Gastgeberinnen sehr nervös und viele Ballverluste und hektische Abschlüsse führeten zu einer schnelle 10:0 Führung. Nach einer Timeout fanden die Mädchen von Vienna 87 aber besser ins Spiel und konnten mit einem 8:0 Run auf -2 verkürzen und zwangen auch den Gegner zu einer Timeout. Am Ende des Viertels stand es 13:22. Im zweiten Viertel zeigte das Zonenpressing derDC  Timberwolves viel Wirkung und auch am Brett fand die Spielerinnen von Vienna United keine Mittel. EIn Halbzeitstand von 47:19 war die Folge. In der Halbzeitpause sammelten die Spielerinnen von Vienna United aber nocheinmal alle Energie und konnten bis zur Mitte des dritten Viertels den Rückstand auf -25  reduzieren. In den restlichen 5 Minuten gelang allerdings kein weiterer Korb und die Partie war somit vorzeitig entschieden. Im 4. Viertel gelang es Vienna United dann offensiv schöne Aktionen herauszuspielen und 15 Punkte zu scoren.

MU16/WU16 

Indes sind die Final Four-Turniere in den U16-Bewerben vergeben worden. Die MU16 ermittelt ihren Sieger in der Wiener Stadthalle B. Ausrichter ist Vienna United/PSV. Das WU16-Turnier wird von den Oberwart Gunners in der Bezirksstadt im Südburgenland organisiert. Spieltermin ist jeweils 18./19. Mai. Alle Infos unter dem Button ÖMS auf www.basketballaustria.at

(c) Popp-Hackner

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