ÖMS Partien

Auch in der ÖMS machen sich die Semesterferien bemerkbar. Für Wien und Niederösterreich schon vorbei, starten für Burgenland, Kärnten, Salzburg und Tirol erst die Energieferien. Demnach weniger Spiele gibt es auch in der ÖMS. 
In der WU16 feiert DBB LZ OÖ Linz-Wels einen Auswärtserfolg gegen die DBK Steyrer Junghexen, ebenso die Raiffeisen Flyers Wels in der MU19.

WU16

DBK Steyrer Junghexen vs. DBB LZ OÖ Linz-Wels 42:61
(11 : 9, 6 : 18, 13 : 10, 12 : 24)

Zunächst entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel, ehe nach 5 Minuten sich die Hexen einen 4-Punkte-Vorsprung erkämpften. Der war aber gleich nach der ersten Pause wieder weg. Nach weiteren 5 Minuten kamen die Mädchen des Leistungszentrums deutlich besser ins Spiel und sicherten sich bis zur Halbzeit einen 10-Punkte-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel holten die Junghexen zunächst wieder 5 Punkte auf, sie hatten dann aber sichtlich mit der körperlichen Unterlegenheit und einer nach gerade überstandener Krankheit einiger Spielerinnen verständlichen Schwäche zu kämpfen und bekamen Alborova und Mendl nicht mehr wirklich in den Griff. Das Spiel war spätestens in der 33. Minute beim Stand von 32:45 entschieden.

Scorer DBK:  Spanring 15, Mayrhofer 12, Puritscher 5, Haussteiner 4, Alisic 2, Munk 2, Talas 2.
Scorer DBB:  Alborova 18, Mendl 15, Davidovic 8, Plank 8, Miletic 6, Wagner 6.

MU16

KOŠ Celovec vs. D.C. Timberwolves   83:71  
(25:12; 45:28; 65:48)

Im direkten Duell um den 2. Platz konnten sich die Hausherren recht suverän durchsetzen. Gleich im 1.Viertel setzte sich KOŠ entscheidend für den weiteren Spielverlauf nach sehenswerten Aktionen ab. Jedoch immer wieder kleinere Durchhänger der Klagenfurter sorgten dafür, dass das Spiel dennoch spannend geblieben ist. Vor allem nach der Pause steigerten die Wiener das Tempo vor allem in der Defense und somit kamen sie auch im Angriff zu relativ einfachen Körben. Schlussendlich setzte sich KOŠ verdient durch und bewahrten sich somit die Chance auf den 2.Platz in der Gruppe Süd.

Scorer KOS: Pasterk 31, Dena 21, Ogris 11, Sienčnik 10, Kropf 9, Kunčič Mat. 1.
Scorer Timberwolves: Bacher 24, Cantor 20, Egri 7, Redzepović 6, Kuchar 6, Bachmayer 4, Sonnenburger 2, Seidl 1, Okoro 1.

 

 

UBC St. Pölten vs. LZ Vorarlberg 76:55
(17:18, 33:29, 57:37)

Die lange Anreise merkt man dem LZ Vorarlberg zu Beginn des Spiels in keiner Weise an, in der Defense schließen sie clever die Zone und können einige Turnover forcieren, welche sie in schnelle Punkte im Break umsetzten können. Der UBC tut sich schwer einen Rhythmus zu finden, hat aber auch seine Momente im Spiel und so geht es beim Stand von 17:18 in die erste Pause. Auch im zweiten Abschnitt wirken die Gäste wacher und agiler, greifen nach Fehlwürfen einige Male am offensiven Brett zu und belohnen sich durch einfache Punkte. Erst gegen Ende des Viertels kann der UBC einige Stops in Folge generieren und sich erstmals so etwas wie Momentum erspielen, es bleibt trotzdem knapp – 33:29 zur Halbzeitpause. Nach Seitenwechsel ist zuerst wieder das LZ Vorarlberg am Zug, kann durch einen 6:0 Run bis in Minute 23 zum 35:35 ausgleichen, der Coach der Gastgeber bittet früh zum Gespräch. Von da an zeigt der UBC dann auf einmal sein Können, lässt in den restlichen sieben Minuten des Abschnittes nur mehr zwei Punkte zu und auch die Offense kommt ins laufen, was in einem 22:2 Run bis zum Viertelende resultiert – dies sollte die Vorentscheidung sein. In den letzten zehn Minuten zeigen die Roationsspieler beider Teams schönen Basketball, am Endergebniss ändert sich hingegen nicht mehr viel- durch einen 76:55 Erfolg holt der UBC St. Pölten zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze.
„Wir haben in der ersten Hälfte 24 Punkte aus Turnover und Offensive Rebounds zugelassen, so können wir nicht auftreten. Das LZ Vorarlberg hat stark gefightet und guten Basketballgespielt, jedoch hatten wir  im dritten Viertel unseren Run und konnten so das Spiel entscheiden,“ bilanziert der nicht ganz zufriendene Coach des UBC St. Pölten.

Scorer UBC: Angerbauer 28, Ugodi 19, Obradovic 18, Mbemba 9, Steidl 4, Schütz 2.
Scorer LZ Vorarlberg: Erath L.  16, Jovicic 11, Pitscheider 11, Feo 6, Gmeiner 5, Erath F.  4, Wald 2.

MU19

UBSC VOGL&CO vs. Raiffeisen Flyers Wels 86:88
(24:18/49:42/69:69)

Vom Beginn weg ein intensives ÖMS Mu19 Spiel, dass von beiden Teams mit agressiver Defense und schneller Transitionoffense geführt wurde. Die Juniors wurden von einem überragend agierenden Z. Yovitsoski (32P. / 60% 3points) angeführt und gingen mit plus 6 in die erste Viertelpause. Auch der zweite Abschnitt ähnelte dem ersten und die Welser hielten vor allem durch G. Tepic dagegen. Doch ein 11:4 Run der Hausherren in den letzten 4 Spielminuten sicherte ihnen einen 7 Punkte Polster. Nach der HZ war es vor allem Letic auf Seiten der Flyers, der unfassbare vier 3point Shots versenkte und die Welser damit in Führung brachte. Bei Graz scorten vor allem Krasser und Miles in diesem Abschnitt und so stand es 69:69 vor dem letzten Wechsel. Das letzte Viertel war hart umkämpft und kein Team konnte sich wesentlich absetzen. Eine Minute vor dem Ende stand es 85:82 für die Juniors und die Welser glichen mit ihrem 10ten 3er aus. Im Gegenzug verwertete Krasser nur einen seiner beiden Freiwürfe und so kamen die Flyers 14 Sekunden vor dem Ende noch in Ballbesitz. Schließlich gelang D. Tepic mit einem 3er Buzzerbeater der Siegeskorb. Gratulation an beide Teams für diese hervorragende Darbietung in Sachen Jugendbasketball!

Scorer UBSC: Yovitsoski 32, Miles 17, Krasser 13, Zimmermann 11, Dalla-Via 9, Zaunschirm 2, Alomerovic 2.
Scorer Flyers: Letic 31, G.Tepic 17, Jakupovic 13, D.Tepic 11, Koka 9, Waser 5, Sonntagbauer 2.

 

Titelfoto: Klaus-Ingomar Kropf

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