ÖMS WU14: Städteduell im Final-Four

ÖMS Hauptrunde WU14 - Laakirchen

VKL Vikings/Swans vs. DBK Steyr Young Witches 51:26 (3:7, 16:15, 38:18)
Topscorer: Avdibegovic A. 15, Praschl 15; Mijatovic 12, Puritscher 6.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Mädchen aus dem Salzkammergut auf ihr „Dauerrivalinnen“ aus Steyr. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison standen sich die beiden Teams gegenüber. Entsprechend gut wussten beide Mannschaften über die Stärken und Schwächen ihrer Kontrahentinnen Bescheid. So verwundert es nicht dass beide Teams sehr gut aufeinander eingestellt waren. Dies zeigte sich gleich in den ersten Minuten des Spiels. Sowohl die VKL-Mädels, als auch die Gäste aus Steyr taten sich schwer ihre Offensivbemühungen in Punkte umzuwandeln. Vor allem das Heimteam leistete sich einige ungezwungene Ballverluste und traf einige einfache Würfe nicht. Die Witches hatten in den Anfangsminuten ebenfalls zu kämpfen, fanden in den letzten Minuten des ersten Viertels allerdings langsam in ihr Spiel und holten sich eine 7:3-Führung gegen die offensiv harmlosen Wikingerinnen. Im zweiten Viertel erfingen sich die Gastgeberinnen und kämpften sich mühevoll zurück in dieses low-scoring game.

In der Halbzeitpause schien das Trainerduo Reifenauer/Kuzmanovic die richtigen Worte gefunden zu haben, denn ihre Mädels kamen wie verwandelt aus der Kabine. Plötzlich verteidigte man mit unglaublich hoher Intensität, forcierte einen Ballgewinn nach dem anderen und verwertete sicher die sich nun häufig ergebenden Fastbreakchancen. Die Steyrinnen, bei denen leider eine wichtige Spielerin fehlte, wurden von der Intensität der VKL-Mädchen am falschen Fuß erwischt und brachen im dritten Viertel komplett ein. Mit einem 22:4 im dritten Viertel sorgten die Heimischen bereits für die Vorentscheidung. Im letzten Spielabschnitt konnten die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, die Wikingerinnen ließen jedoch nichts mehr anbrennen und holten sich mit einem 51:26 den ersten Sieg.

DBK Steyr Young Witches vs Vienna DC Timberwolves 28:54 (14:14, 24:22, 26:34)
Topscorer: Kroiß 10, Puritscher 6; Brier 20, Fischer 16.

Die Wienerinnen starteten wie aus der Pistole geschossen und überrollten ihre Gegnerinnen in den ersten fünf Spielminuten und holten sich eine 12:2 Führung. Doch die Mädels aus Steyr gaben sich nicht so einfach geschlagen und kamen mit einem beeindruckenden 12:0-Run zurück in die Partie. Auch im zweiten Viertel konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Während die Timberwolves immer wieder ihre körperliche Überlegenheit ausspielen konnten, hielten die Witches mit tollem Teambasketball dagegen und gingen mit einer 24:22 Führung in die Halbzeitpause. Wie aber schon im ersten Spiel folgte bei den Steyrinnen in der zweiten Halbzeit der Einbruch. Die Wienerinnen gingen schnell in Führung und bauten diese Punkt für Punkt aus. Bei den Witches schwanden nun zusehends die Kräfte, was ihre Gegnerinnen gnadenlos ausnutzten. Vor allem im Schlussviertel punkteten die Wölfinnen fast nach Lust und Laune. Am Ende durften sie sich über einen 54:28 Sieg gegen tapfer kämpfende, aber schlussendlich klar unterlegene Steyrinnen freuen.

VKL Vikings/Swans vs. Vienna DC Timberwolves 41:43 (10:11, 25:24, 30:33)
Topscorer: Praschl 15, Grafinger 10; Konkolova 14, Fischer 12.

Nachdem sowohl die Wikingerinnen, als auch die Timberwolves ihr erstes Spiel gewinnen konnten, musste die Entscheidung über den Aufstieg ins Final Four im direkten Aufeinandertreffen fallen. Die Wienerinnen verteidigten von der ersten Minute sehr kompakt und zwangen die Heimischen immer wieder zu schwierigen Würfen aus der Mitteldistanz. Auch vom aggressiven Pressing unserer Mädchen ließen sich die Timberwolves nicht aus der Ruhe bringen. Vor allem in Korbnähe konnten die Gäste immer wieder ihre körperliche Überlegenheit ausspielen und griffen sich einen Offensivrebound nach dem anderen. Die Wikingerinnen ihrerseits hielten ebenfalls mit solider Defense dagegen, versuchten das Spiel schnell zu machen und konnten ihren Kontrahentinnen bereits früh einige Fouls anhängen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Mit einer hauchdünnen 25:24 Führung für die VKL-Mädels gingen die Teams in die Halbzeit.

Auch nach der Pause änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Gegen Ende des dritten Viertels nutzten die Wienerinnen eine offensive Schwächephase der Hausherrinnen, in der sie vier Minuten lang punktelos blieben, und gingen wieder knapp in Führung. Leider setzte sich die Flaute im Angriff auch im letzten Viertel fort. Immer wieder schafften es die Timberwolves die Penetrations der Wikingerinnen zu stoppen und sie so zu schwierigen Würfen zu zwingen, die in dieser Phase allesamt ihr Ziel verfehlten. Auf der Gegenseite konnten die Wienerinnen ihre Führung langsam ausbauen. Fünf Minuten vor Schluss lag man bereits 9 Punkte in Front. Doch die Wikingerinnen gaben sich noch lange nicht geschlagen und warfen noch einmal alles in die Waagschale. Angeführt von Ida Praschl, die in den letzten vier Minuten 8 Punkte erzielte kämpfte sich das Heimteam wieder zurück ins Spiel. Die Timberwolves wirkten nach dem fünften Foul von Fischer nun verunsichert und konnten in der Offensive kaum mehr gut Würfe herausspielen. Eine Minute vor Schluss gelang den Wikingerinnen der Ausgleich zum 41:41. Beide Fanlager versuchten nun lautstark ihr Team zum Sieg zu peitschen. In dieser hektischen Schlussphase gingen die Wienerinnen zunächst durch einen Korb von Binder in Führung. Bei den VKL-Mädels übernahm wieder Ida Praschl Verantwortung, scheiterte jedoch mit ihrem Korblegerversuch an der harten Verteidigung der Timberwolves, die nun ihrerseits die Uhr zum vielumjubelten Sieg herunterspielen konnten.

ÖMS Hauptrunde WU14 - Wolfsberg

BBC Wolfsberg – UNION Döbling 28:58 (7:16, 13:26, 22:45)
Topscorer: Lammegger V. 10, Grün Nina je 10; Brunner 14, Adlbrecht 8.

Im ersten Spiel trafen die Gastgeberinnen (BBC Wolfsberg) auf Union Döbling. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten von großer Nervosität geprägt. Die Gäste aus Wien erfingen sich schneller und konnten sich bis zum Ende des ersten Spielabschnitts  bereits mit 7:16 absetzen. Im zweiten Viertel konnten die Wolfsbergerinnen die Wienerinnen zwar mit einer starken Verteidigungsleistung gut unter Druck setzen und zu einigen Ballverlusten zwingen, fanden aber im Angriff nicht die richtigen Lösungen, um sich näher heran zu kämpfen. Pausenstand 13:26 aus Sicht von Wolfsberg. Zu Beginn des dritten Viertels spielten die Döblingerinnen ihre Routine und körperliche Überlegenheit gekonnt aus und konnten mit einem 13:0 Lauf eine komfortable Führung aufbauen. Die Wolfsbergerinnen gaben zwar nicht auf, fanden aber bis zum Schluss in der Offensive kein passendes Rezept, sodass das Spiel verdient und klar mit 28:58 an Union Döbling ging.

UNION Döbling – WAT 3 56:39 (21:9, 38:21, 47:26)
Topscorer: Wiesenthal 10, Köck 9; Vasquez 13, Müller 7, Lindner 7.

Ohne Pause ging es für Döbling weiter gegen WAT 3. In den ersten 5 Minuten war das Spiel hartumkämpft und es fiel auf beiden Seiten nur je ein Korb. Danach zog Döbling aber die Partie an sich und ging nach 8 Minuten mit 21:9 in Führung. WAT3 trat aber sehr selbstbewusst und energisch auf, wodurch das zweite Viertel relativ ausgeglichen verlief. Auch wenn die Spielerinnen aus dem 3. Wiener Gemeindebezirk in der zweiten Halbzeit weiterhin sehr engagiert spielten, konnte Döbling den Vorsprung sukzessive vergrößern und mit dem resultierenden 56:39 Erfolg souverän das Ticket für das Final Four sichern.

WAT3 – BBC Wolfsberg 42:47 (17:10, 20:27, 32:36)
Topscorer: Müller 13, Nindl 6, Vasquez 6, Ben Jemma 6; Lammegger 18, Grün 13.

Im letzten Spiel zwischen WAT3 und BBC Wolfsberg gelang den Kärntnerinnen ein Start-Ziel-Sieg, der jedoch recht knapp ausfiel. Einige Male gelang es den BBClerinnen die Führung bis zu 10 Punkten auszubauen. Die danach auftretenden Unkonzentriertheiten wurden von WAT3 aber immer wieder gut genutzt, wodurch das Spiel bis zum Schluss hart umkämpft und spannend blieb. Letztendlich brachten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung aber über die Runden und durften sich über einen 47:42 Sieg freuen.

ÖMS Hauptrunde WU14 - Klosterneuburg

BK Duchess vs. BBC Nord 53:48 (20:16, 12:11, 11:10, 10:11)
Topscorer: Höllerl 17, Leydolf 17; Karlicek 20, Pavitsis 14.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Gastgeberinnen aus Klosterneuburg auf die Mannschaft des BBC Nord. Trotz des Fehlens von drei Starterinnen (Sprachwoche bzw. Verletzung) konnten sich die Niederösterreicherinnen in der ersten Halbzeit einen kleinen Vorsprung herausspielen. Doch die Gäste aus dem Burgenland ließen nicht locker und blieben stets in Schlagdistanz. Ihre klaren körperlichen Vorteile konnten sie vor allem bei den offensiv Rebounds sehr geschickt ausnützen und sie machten mit vielen einfachen second chance Punkten den Duchess das Leben bis zur letzten Minute schwer. Ein erfolgreicher Dreier von Höllerl und lay up von Leydolf brachte den Duchess einen knappen aber nicht unverdienten 53:48 Sieg ein.

BBC Nord vs. UBI Graz 44:70 (8:24, 16:13, 7:19, 13:14)
Topscorer: Reisner J. 28, Reisner E. 17; Pavitsis 14, Nikolic 12.

Nach der knappen Niederlage gegen die BK Duchess, traf die Mannschaft vom BBC Nord im zweiten Spiel des Tages auf das Team von UBI Graz. Den Burgenländerinnen war am Anfang des Spiels die Anstrengung von der ersten Begegnung noch deutlich anzumerken. Ganz anders die Grazerinnen. Mit schönen fast breaks und druckvoller Defense erspielten sie sich schnell eine deutliche 20 Punkte Führung.
Doch das Team vom BBC Nord steckte nicht auf und konnte mit einem sehenswerten 14 zu 2 Lauf den Rückstand im zweiten Viertel auf vier Punkte verkürzen. 
UBI zeigte sich jedoch nur kurz beeindruckt und ließ sich von diesem BBC Zwischenspurt nicht irritieren. Dank ihres schnellen Umschaltspiels sorgten sie schnell wieder für klare Verhältnisse. Trotz des relativ deutlichen Rückstandes machten die Dragons auch in Hälfte zwei immer wieder mit schönen Spielzügen auf sich aufmerksam, die deutliche 44 zu 70 Niederlage konnten sie aber nicht verhindern.

BK Duchess vs. UBI Graz 38:72 (7:26, 11:10, 7:17, 13:19)
Topscorer: Höllerl 9, Stuppan 9; Reisner E. 18, Reisner J. 18.

Im letzten Spiel ging es zwischen den Veranstalterinnen aus Klosterneuburg und UBI Graz um den Einzug in das final four der besten u14 Mannschaften Österreichs. 

Die Grazerinnen legten einen nahezu perfekten Start hin und führten bereits nach vier Minuten mit 14 zu 2. Selbst zwei Auszeiten zeigten bei den sichtlich verunsicherten Duchess nicht die gewünschte Wirkung, Einzig Leydolf und Höllerl konnten mit Einzelaktionen in dieser Phase dagegenhalten. Im zweiten Viertel fanden die Duchess durch gute Verteidigung besser ins Spiel und mit viel einsatz wurde der Rückstand auf 16 Punkte reduziert. Für ein Comeback sollte es aber nicht reichen.
Angeführt von den groß aufspielenden Reisner Zwillingen, baute UBI nach der Halbzeit ihre Führung kontinuierlich aus und konnte am Ende das Spiel souverän mit 72:38 für sich entscheiden. 

Somit standen die Grazerinnen als Gruppensieger fest und qualifizieren sich mit zwei deutlichen Siegen hochverdient für das final four der wu14 ÖMS am 15./16.6.

ÖMS Hauptrunde WU14 - Graz

DBBC Graz vs. Basket Flames 62:35 (42:11)

DBBC Graz vs. BBU Salzburg 20:0 (n.A. BBU)

BBU Salzburg vs. Basketflames 0:20 (n.A. BBU)

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